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» Ostalbkreis | Freitag, 04. Dezember 2009

Bewerbungsfrist für die Igginger Bürgermeisterwahl läuft noch bis 11. Januar /​Amtsinhaber bislang einziger Kandidat

Mit der Ausschreibung der Stelle im Staatsanzeiger wurde die Bürgermeisterwahl in Iggingen eingeläutet. Seit knapp einer Woche und bis zum 11. Januar kann man sich bewerben — bisher hat dies nur der Amtsinhaber Klemens Stöckle getan. Sein Wahlkampf-​Motto: „Bis hierher — und gerne weiter.“ Von Gerold Bauer

IGGINGEN. Klemens Stöckle ist seit dem Frühjahr 1994 Schultes in Iggingen; und dies möchte der 47-​Jährige Familienvater auch in einer dritten Amtszeit sein. Seine Wiederwahl nach den ersten acht Amtsjahren war ein eindeutiger Vertrauensbeweis. Obwohl es damals keinen Gegenkandidaten gegeben hatte, machten sich 59 Prozent des Igginger Wahlvolks auf den Weg ins Wahllokal, um mit ihrer Stimmabgabe zu dokumentieren, dass ihr Schultes seine Arbeit gut gemacht hat.
Im einem Prospekt hat der nun seit fast 16 Jahren amtierende Stöckle zusammen gefasst, was es im Rückblick hervorzuheben gibt und was in der nächsten Amtsperiode in Angriff genommen werden sollte. Diesen Prospekt will Klemens Stöckle dann im Januar ganz persönlich unter die Leute bringen, in dem er zu Fuß das Druckwerk seinen Bürgern ins Haus bringt und dabei natürlich auch im Gespräch von seinen Bürgern wissen möchten, wo sie der Schuh drückt.
Was über die Igginger Zukunftsperspektiven in diesem Prospekt zu lesen sein wird, ließ der Bürgermeister gegenüber der Rems-​Zeitung schon einmal auszugsweise anklingen.
„In der nächsten Amtsperiode muss endlich ein Konzept für das alte Amtshaus auf den Tisch, damit wir dort mal Nägel mit Köpfen machen können.“
Klemens Stöckle, Igginger Bürgermeister
„In der nächsten Amtsperiode muss endlich ein Konzept für das alte Amtshaus auf den Tisch, damit wir dort mal Nägel mit Köpfen machen können“, hat sich Stöckle fest vorgenommen. Auch ein Kreisverkehr am südlichen Ortsrand von Brainkofen steht auf seiner Prioritätenliste sehr weit oben.
Die Siedlungspolitik der Gemeinde Iggingen soll auch in Zukunft einen gewissen Zuzug junger Familien möglich machen. Allerdings schwebt es Klemens Stöckle vor, „dass wir dorfgerechte Baugebiete erschließen, die für den Betrachter gar nicht so neu wirken, sondern sich harmonisch in den Bestand einfügen.“ Das Dorf soll dergestalt von seinen Konturen her runder werden. Soll heißen, dass neue Baugrundstücke dort geschaffen werden, wo sich aus der Vogelperspektive Lücken zeigen. Auch eine sinnvolle Nutzung innerörtlicher Brachflächen hat der 47-​Jährige auf seine Agenda für die nächsten acht Jahre gesetzt.
 

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