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Freitag, 04. Dezember 2009
Fußball, Oberliga: Normannen empfangen am morgigen Samstag den FC Astoria Walldorf
Es ist der Schlussakkord eines bisher mehr als erfolgreich verlaufenen Jahres, das Spiel des FC Normannia Gmünd gegen den FC Astoria Walldorf. Mit einem Sieg möchten sich die Schwerzer-Jungs in die Winterpause verabschieden und damit gleichzeitig auch den dritten Rang einnehmen.
Nur einen Punkt konnten die Gäste aus Walldorf in dieser Saison bisher mehr auf ihrem Konto verbuchen, als die Normannen. Damit ergibt sich nach dem Spitzenspiel in Kirchheim gleich wieder eine Topbegegnung. Vierter gegen Dritter, und diese Konstellation als letzter Spiel vor der Winterpause – mehr kann sich ein Kicker nicht wünschen. Deshalb fiebern die Gmünder diesem Duell auch entgegen. Mit einem Sieg soll auf dem dritten Rang überwintert werden. Durchaus ein realistisches Ziel, konnten die Walldorfer bisher im Gmünder Jahnstadion nicht gerade glänzen. Zudem haben die Kicker aus dem Badischen ein ähnliches „Problem“ wie die Normannen. Vor eigenem Publikum präsentiert sich das Team bärenstark, musste noch keine Niederlage hinnehmen und in der Fremde tut sich die Truppe von Trainer Roland Dickgießer unheimlich schwer.
Geht es nach den Gmündern soll dies möglichst auch am morgigen Samstag so bleiben. Zu gerne würden sich die Kicker um ihren derzeitigen Kapitän Beniamino Molinari mit einem Heimsieg in die Winterpause verabschieden. Dass im Jahnstadion für die Spitzenbegegnung eine angemessene Atmosphäre herrscht, dafür haben die Verantwortlichen im Vorfeld gesorgt. Schulen konnten sich Freikarten für den Abschluss des Jahres ordern. Und die Lehrer und Schüler nahmen die Aktion gut an. „Von der Grundschule bis zum Gymnasium ist alles dabei. Es werden rund
500 Schüler erwartet“, so Presse-Vorstand Claus-Jörg Krischke. Der Saisonrekord sollte also geknackt werden. Doch Krischke wünscht sich nicht nur viele Besucher im Schwerzer, sondern möglichst auch lautstarke. „Der Fanblock in Kirchheim war schon sehr eindrucksvoll. Wir hoffen auf eine gute Stimmung und wieder so eine tolle Unterstützung.“ Damit nicht genug vier Spieler des Oberliga-Kaders werden sich am Samstagmorgen noch in Richtung Gmünder Innenstadt aufmachen und das neue Stadionheft samt Eintrittskarten verteilen. Zudem überreichen einige Spielerfrauen, passend zum Wochenende, an den Eingängen süße Nikoläuse.
Es ist perfekt angerichtet für eine tolle Begegnung. „Es ist toll, was gerade im Umfeld bewegt wird, wie sich die Zuschauer in Kirchheim präsentiert haben. Da können wir stolz darauf sein“, empfindet auch Coach Lothar Mattner, der mit seinen Jungs noch eine intensive Trainingswoche absolvierte. In der letzten Einheit vor dem Spiel wurde nochmals speziell auf den Gegner hingearbeitet. „Walldorf ist eine außerordentlich spielstarke Mannschaft, die guten Kombinationsfußball durchs Zentrum beherrscht, aber auch beide Außenbahnen sehr, sehr gut besetzt sind. Es wartet eine schöne Aufgabe auf uns“, freut sich der Trainer auf den Anpfiff. Das starke Offensivspiel der Walldorfer hat aber auch seine Schattenseiten. „Eine gewisse Schlampigkeit im Ballgewinnspiel“, hat Mattner bei den Badenern ausgemacht. Immer wieder ergeben sich Lücken im Verbund des FCA, die die Gmünder nutzen möchten.
Wer alles im letzten Heimspiel des Jahres auflaufen kann, ist noch nicht ganz gewiss. So fehlten zuletzt Aleksandar Kasunic, Simon Fröhlich und Deniz Can im Training des Oberligisten. „Ich bin noch guter Dinge, dass alle einsatzbereit sein werden“, verbreitet Mattner Optimismus, wohlwissend, dass es beim ein oder anderen eng werden könnte.
FC Normannia Gmünd: Gruca, Focali – Glück, Göhl, Kasunic, Fröhlich, Catizone, Greco, Faber, Bergheim, Molinari, Grampes, Krätschmer, Stöppler, Römer, Can, Tolbert.
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