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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 06. Dezember 2009

Diane Herzogin von Württemberg informierte sich gestern vor Ort über den Stand der Salvatorrettung

Mit großer Zuversicht verfolgt Diane Herzogin von Württemberg die Bemühungen für den Salvator in Schwäbisch Gmünd.

SCHWÄBISCH GMÜND (sv). Der Zerfall eines kulturhistorischen Kleinods von überregionalem Rang könne dank des vielfältigen Engagements gestoppt werden, betonte die Herzogin beim Besuch gestern in Schwäbisch Gmünd. Auf Einladung von Stephan Kirchenbauer — Lebenspartner des Gmünder Oberbürgermeisters Richard Arnold und persönlicher Sekretär der Herzogin — informierte sich die engagierte Denkmalschützerin über den Stand des Rettungsprojekts.
Zahlreiche Bürgerinnen und
Bürger haben sich bis jetzt
beispielhaft engagiert
Auf Anregung und Vermittlung von Stephan Kirchenbauer hatte sich die Herzogin im Juli der vom Verfall bedrohten, außergewöhnlichen Gmünder Kulturperle angenommen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich bis jetzt beispielhaft mit Spenden und Aktionen für die Salvatorrettung engagiert.
Vor kurzem wurde ein Salvator-​Freundeskreis, initiiert von Werner K. Mayer und Hans-​Georg Walter, ins Leben gerufen; der Künstler Hans Kloss hat einen Kunstkalender zum Salvator entworfen und signierte Exemplare den Gästen überreicht. Auf große Resonanz stößt außerdem der von Bäckermeister Thomas Schmid jetzt speziell für das Rettungsprojekt auf den Markt gebrachte „Salvator-​Zipf“, der den Gästen beim Besuch gestern überreicht wurde.
Die Herzogin wurde von Werner K. Mayer über die historischen Hintergründe des Ensembles und von Münsterarchitekt und Salvator-​Fachmann Hermann Hänle über den Stand des Projekts und die Aktivitäten informiert. Sie zeigte sich äußert erfreut und beeindruckt von diesen vielfältigen Aktionen und der breiten Unterstützung für den Erhalt des Salvators.
Sie wies insbesonders auf die von Hans Kloss gespendeten Bilder hin; die Originale des Kalenders werden am Samstag, 12. Dezember, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses zugunsten des Projekts versteigert werden.
 

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