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Montag, 07. Dezember 2009
Handball, Württembergliga: TSB Gmünd schlägt Remshalden ungefährdet mit 36:25
Überlegen entschied der TSB das Duell mit dem SV Remshalden am gestrigen Abend für sich. Doch allzu große Feierstimmung wollte bei den Gmündern trotz des 36:25-Triumphes nicht so wirklich aufkommen, denn in den Hinterköpfen sitzt das kommende Aufeinandertreffen mit dem TSV Schmiden.
Dabei konnten die Kölle-Jungs ihr Siegerbier auf Kosten des hiesigen Oberbürgermeisters trinken. Richard Arnold weilte zum ersten Mal als OB bei einem Heimspiel des TSB in der Großsporthalle und spendierte den Blau-Gelben zum Sieg einen Kasten Bier. Bier, das sich so mancher besonders verdient hatte. Johannes Frey etwa, bester Spieler auf dem Parkett, sorgte gleich zu Beginn mit einigen Treffern für ein Tor-Polster. Als Simon Frey zum
11:
5 traf, waren die Rollen im Spiel bereits klar verteilt. Torgarant Johannes Frey pausierte nach einem Schlag auf den Arm die letzten Minuten der ersten Hälfte. Dennoch konnte der TSB bereits zur Halbzeitpause auf eine beruhigende
17:
11-Führung blicken. Auch Dank der Paraden von Andreas „Katsche“ Fuß. „Garanten für den Sieg waren auch die Einzelleistungen. Andreas Fuß hat mit den Grundstein zum Erfolg gelegt“, analysierte Rolf Kölle.
Vor allem aber verdankte Kölle den Sieg seiner hervorragend arbeitenden Defensivabteilung. Nicht die Offensivspieler sorgten für elf Tore Abstand zur Schlusssirene, sondern der Mittelblock um Michael Hieber und Simon Frey sowie die Torhüter Fuß und Neukamm. „Zwei Riesenkeeper“, lobte Johannes Frey die Schlussmänner. „Gegen unsere stehende Abwehr hat Remshalden kaum getroffen“, hob Michael Hieber hervor. Tatsächlich verbreitete der SV Remshalden meist über Tempogegenstöße Gefahr. Doch in der zweiten Hälfte wollten auch diese nicht mehr zum Erfolg führen. Die Remshaldener Angriffsbemühungen scheiterten oft auf groteske Weise am eigenen Unvermögen, teils am Aluminium, teils an den klasse parierenden TSBlern zwischen den Pfosten.
31 Fehlwürfe hatte SV-Coach Henning Fröschle notiert. „Wir hatten trotzdem den Willen, etwas zu reißen“, nahm er sein Team in den Schutz. Allein, es fehlte Klasse. Auch beim TSB war die Luft raus. Kölle wechselte durch, worunter das ohnehin mäßige Spielniveau weiter litt. Der TSB spielte, trotz Zehn-Tore-Führung im Rücken, teils zu überhastet, anstatt sich für die Angriffe die Zeit zu nehmen, die man doch hatte. Am deutlichen Sieg änderte das nichts.
Vom Spiel selbst wurde auf der anschließenden Pressekonferenz kaum mehr geredet als über das kommende Spitzenspiel in Schmiden, zu dem der TSB einen Fanbus bereitstellen wird. Gmünd ist dort Außenseiter, „hat aber auch dort eine Chance“, meinte Fröschle.
TSB Schwäbisch Gmünd: Fuß, Neukamm – J. Frey (
11/
1), M. Hieber (
4), Tobias (
2), S. Frey (
3/
2), Nothdurft (
2), S. Göth (
3), B. Göth (
2), Boizesan (
6/
1), Czypull (
2), Schamberger (
1), Steiner
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