Stadtseniorenrat entwickelt weitere Ideen für die Gestaltung der Landesgartenschau
Mit Bäumen, Sträuchern und besonderen Beeten aus all den verschiedenen Herkunftsbereichen der Heimatvertriebenen könnte an die jüngste Geschichte der Stadt, an die erfolgreiche Eingliederung dieser großen Bevölkerungsgruppe, in der Landesgartenschau 2014 erinnert werden, so ein Vorschlag der Senioren.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). Dies war einer der Vorschläge, die der Vorstand des Stadtseniorenrates jetzt im Gespräch mit dem Mitgeschäftsführer der Landesgartenschau, Karl-Eugen Ebertshäuser, für eine gmünd-spezifische Landesgartenschau vortrug. Ebenso sollten Formen entwickelt werden, wie das Miteinander zunächst der Konfessionen und nun der Religionen in der Stadt aufgezeigt werden kann. Die Vorsitzende des Stadtseniorenrates, Professorin Margarete Schmid, erinnerte daran, dass zum einen Möglichkeiten zur Vermittlung von Themen dieser Art wie zu jenen von Mensch und Natur auch mit der Pädagogischen Hochschule entwickelt werden können. Dazu böte sich etwa die Vergabe von Themen für die schriftlichen Hausarbeiten zu den Abschlussprüfungen an.
Damit die Stadt mit all ihren Pfunden wuchern kann
Mit in diesem Rahmen erarbeiteten Unterrichtsmodellen könnte an vielen Schulen im Land auf den Besuch der Landesgartenschau eingestimmt werden. Ebenso könnte die Hochschule für Gestaltung in die Präsentations– und Vermittlungsarbeit vor und während der Landesgartenschau einbezogen werden. Dies wie das Mitwirken von Autoren, Musikern, bildenden Künstlern, das Erläutern des Gartenschaugeländes aus der Stadtgeschichte gehört zu den Anregungen, die in dem Gespräch gegeben wurden. Das Einbeziehen des Spitalhofes und damit der Spitalmühle in das Konzept der Landesgartenschau wurde ebenfalls von Vorstandsmitgliedern als wichtig angesprochen.
Da die Landesgartenschau merklich in die Stadt hineingezogen werden soll und muss, ist dem Stadtseniorenrat wichtig, dass nach Wegen gesucht wird, wie die Innenstadt leichter begehbar sein kann. Die raue Pflasteroberfläche etwa am Marktplatz und in der Bocksgasse mache die Fortbewegung mit den für viele Ältere nötigen Rollatoren schwierig (was stetig durch das Überdecken der glatten Plattenflächen mit Kundenstoppern und ausgestellten Waren noch verschärft werde). Karl-Eugen Ebertshäuser konnte in diesem Zusammenhang darauf verweisen, dass bereits bei den jüngsten Landegartenschauen Rollatoren und Rollstühle für Besucher bereitgestellt worden seien. Senioren und Behinderte, die auf diese Hilfsmittel angewiesen seien, hätten so gute Möglichkeiten, die Landesgartenschau zu erleben. Dies umso mehr, als auf behindertengerechte Gestaltung geachtet werde. Dabei sei allerdings unbedingt zu beachten dass dies beim Salvator wie beim Zeiselberg allein aus deren örtlicher Lage schwierig sei.
Gartenschau allen zugänglich machen
Karl-Eugen Ebertshäuser erläuterte den Vorstandsmitgliedern des Stadtseniorenrates den derzeitigen Stand der Planungen, die nun nach den jüngst vom Gemeinderat getroffenen Entscheidungen weiter konkretisiert werden. Darüber und über die künftige Entwicklung werden der Stadtseniorenrat und die Verantwortlichen für die Landesgartenschau, so Professorin Margarete Schmid und Karl-Eugen Ebertshäuser, den nun aufgenommenen Gesprächsfaden gemeinsam weiter spinnen. Auch aus anderen Teilen der Gesellschaft wird derzeit großes Interesse an Teilhabe signalisiert.
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