Bei der Verleihung des Deutschen Lehrerpreises fand auch das Engagement von Dr. Helmut Rössler eine Würdigung
Dr.Helmut Rössler ist Pädagoge mit Leib und Seele. Davon profitieren seit vielen Jahren die Schüler des Rosenstein-Gymnasiums, denen er in Form von journalistischen Angeboten, Studienreisen und Schüleraustausch wesentlich mehr bietet, als der Lehrplan vorsieht. Bei der Vergabe des „Deutschen Lehrerpreises“ wurde dies gewürdigt. Von Gerold Bauer
HEUBACH. Dass der engagierte Gymnasiallehrer nun von höchster deutscher Stelle, nämlich von Bundespräsident Horst Köhler persönlich – als einer von bundesweit
27 Preisträgern – ausgezeichnet wurde, strahlt natürlich auf die ganze Schule aus. Entsprechend groß war die Freude auch beim Heubacher Rektor, Oberstudiendirektor Jauernig, dem Kollegium, den Schülern und den Eltern. „Seine vielfältigen Aktivitäten im Schüleraustausch, die Begleitung journalistischer Beiträge von Schülern in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seine Tätigkeit als Vorsitzender im Schulverein – um nur einige seiner vielen Engagements zu nennen – fanden in dieser Würdigung ihren verdienten Ausdruck“, lobte Elternbeiratsvorsitzender
Dr. Guido Hegele, als er
Dr. Rössler herzlich im Namen der gesamten Elternschaft gratulierte. Hegele machte deutlich, dass
Dr. Rösslers Sorge um die Bildung seiner Schülerinnen und Schüler weit über das normale Maß hinausgehe. Dies sei generell ein prägendes Moment im Schulalltag des Rosenstein-Gymnasiums und beschreibe die Atmosphäre im gesamtem Lehrerkollegium dort.
Bundespräsident Horst Köhler betonte bei der Preisverleihung: „Die Gesellschaft muss den Lehrern viel mehr Anerkennung und Respekt entgegenbringen“. Die besondere Leistung von Lehrerinnen und Lehrern stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, ist daher das Anliegen des erstmals vergebenen „Deutschen Lehrerpreises“, den die Vodafone Stiftung, der Deutsch Philologenverband und der Bundesverband der Deutschen Industrie gemeinsam ausgelobt hatten.
In der Wettbewerbs-Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“, bei der rund
1200 Schüler der Abschlussjahrgänge
2008 und
2009 besonders engagierte Lehrkräfte vorgeschlagen hatten, wurden insgesamt
21 Trophäen verliehen – darunter jene an
Dr. Helmut Rössler. Zudem erhielten die Gewinner Geldpreise als Spende für ihre Schulen.
Bundespräsident Horst Köhler sagte bei der Preisverleihung, es könne nicht sein, dass man „bei allem, was in der Bildungspolitik schief gegangen ist, diese Kritik auf die Lehrer ablädt“. Der Lehrer sei wichtig, um die Urteilsfähigkeit der Schüler zu entwickeln und ihre Talente zu fördern. Mit Blick auf die Ausbildung von Lehrkräften betonte Köhler, dass sich in den Universitäten die Betreuungsrelation verbessern müsse.
Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, trat bei der Veranstaltung in Berlin ebenfalls ans Mikrofon: „Dieser deutschlandweit größte Lehrerwettbewerb zeichnet Projekte und Lehrer-Persönlichkeiten mit Vorbildcharakter aus. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu verbessern!“
Über die Gewinner des „Deutschen Lehrerpreises
2009“ hatte eine hochrangig besetzte Wettbewerbs-Jury entschieden, der neben Vertretern der drei Initiatoren unter anderem angehörten: Doris Ahnen, Ministerin für Jugend und Sport in Rheinland-Pfalz, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes,
Prof. Dr. Manfred Prenzel, Gründungsdekan TUM School of Education, TU München,
Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft
Der Wettbewerb wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Eine Bewerbung ist ab sofort unter www.lehrerpreis.de möglich.
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