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» Sport | Mittwoch, 09. Dezember 2009

Handball, Württembergliga: Andreas Fuß gehörte in der Vorsaison noch zum Kader des TSV Schmiden

Es ist angerichtet für das Spitzenspiel der Württembergliga. Durch den deutlichen Sieg gegen Remshalden festigt der TSB Gmünd zuletzt den dritten Platz und darf nach einer guten Leistung mit breiter Brust zur „Übermannschaft“ nach Schmiden reisen. Von Patrick Tannhäuser

Das Team des TSV Schmiden präsentiert sich in dieser Saison als überragende Mannschaft der Württembergliga. Zwölf Siege in zwölf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Trotz einiger Ab– und Zugänge im Sommer, haben sich die Mannen von Trainer Alexander Prasolov schnell zu einer Einheit gefunden und den Abstieg aus der Baden-​Württemberg Oberliga verdaut. Es lief im vergangen Spieljahr einfach nicht rund für die Schmidener, die trotzdem den Gang in die tiefere Klasse beinahe vermeiden konnten. Eine Sekunde fehlte dem TSV zum Klassenerhalt. Es war eine außergewöhnlich dramatische Situation im letzten Spiel der vergangenen Saison. Im Derby zwischen Schmiden und Fellbach steht es unentschieden, Konstantin Greis kommt in der Schlussphase zum Wurf und trifft. Großer Jubel auf Seiten der Schmidener? Nein, eine Sekunde bevor das Leder die Torlinie überquerte ertönte die Schlusssirene und das Team musste den bitteren Weg in die Württembergliga antreten. Es war ein schmaler Grat, auf dem die Mannschaft zwischen Jubel und Trauer wanderte. Trotz des sportlichen Scheiterns steckten Verantwortliche und Spieler nicht den Kopf in den Sand, sondern machten sich gleich wieder frisch ans Werk. In beeindruckender Art und Weise marschiert das Team nun durch die Württembergliga und wird sich die Meisterschaft wohl kaum nehmen lassen.
Der Anreiz dem TSV Schmiden die erste Niederlage beizubringen ist derzeit groß. So auch bei den Handballern des TSB Gmünd, die sich zuletzt gegen Remshalden ebenfalls in einer guten Verfassung präsentierten. Ob diese ausreicht, um den Primus zu schlagen, wird sich am kommenden Sonntag ab 17 Uhr zeigen, wenn die Begegnung in der Sporthalle beim Schulzentrum in Fellbach-​Schmiden angepfiffen wird. Ein besonderes Augenmerk müssen die Blau-​Gelben dabei auf Evgeni Prasolov legen. Der Trainersohn kehrte zu Beginn der Saison vom Zweitligisten TV Bittenfeld zu den „Pumas“ zurück. Beim TVB spielte er gemeinsam mit dem ehemaligen TSBler Kai Häfner in einem Team. Doch das Team der Gastgeber nur auf Prasolov zu reduzieren, wäre zu einfach. Im Tor stehen zwei Regionalliga erfahrene Keeper, auf der Bank sitzt mit Jan Forstbauer ein Jugendnationalspieler und auch sonst gibt es zahlreiche gute Akteure in Reihen des TSV. Für einen Gmünder wird es ein besonderes Spiel. Andreas Fuß stand im letzten Jahr noch im Kader der Schmidener und wird seinem Coach Rolf Kölle mit Sicherheit einige Tipps geben können.

Für die Topbegegnung der Württembergliga hat der TSB einen Bus für seine Anhänger organisiert. Abfahrt ist am Sonntag um 15 Uhr an der Großsporthalle. Anmeldungen unter (01 76) 64 07 52 18.
 

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