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» Schwäbisch Gmünd | Samstag, 25. April 2009

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Gestern Morgen um 4 Uhr hat im Remstal das große Umsteigen vom Zug auf den Omnibus begonnen. Bis Ende Juli ist die Bahn zwischen Gmünd und Aalen wegen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Im Sommer/​Herbst folgt dann der Abschnitt Richtung Stuttgart.

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Die Informationspolitik der Bahn scheint prima funktioniert zu haben. Denn augenscheinlich zeigten sich die Pendler und Schüler gestern Morgen nicht überrascht, sondern fanden rasch den Weg zum „Ersatzverkehr“. Eine Armada von 40 Bussen wird in den nächsten drei Monaten zwischen Gmünd und Aalen pendeln, um täglich Tausende Passagiere trotz Schienensperrung halbwegs pünktlich durchs obere Remstal zu befördern. Die Hälfte der eingesetzten Fahrzeuge sind Gelenkbusse. Allerdings müssen die Betroffenen insbesondere wegen der Staus im Bereich der Tunnelbaustelle und in Mögglingen die doppelte Fahrzeit einkalkulieren. Es gibt zwei Arten von Busverbindungen: Eine Direktverbindung Gmünd-​Aalen sowie Busse, die auch in Mögglingen und Böbingen Station machen. In der ersten Phase stehen Mitarbeiter bereit, um die Fahrgäste zu informieren und ihnen den richtigen Weg zu weisen.
 

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