25 Jahre Bauern– und Technikmuseum
ESCHACH-SEIFERTSHOFEN (pm). Ob in Sammler– oder Trödlermarktkreisen oder bei den Hütern des bäuerlichen Kulturgutes: Der Name Eugen Kiemele steht im positiven Sinne für Geschäftstüchtigkeit und Beharrlichkeit. Die ersten 25 Jahre sind eine gute Gelegenheit, Rückschau zu halten und zu gratulieren.
Gerade der erste Abschnitt nach der Eröffnung im Mai
1984 zeigt den Spürsinn des Sammlers, der mehr als genug die bäuerliche Arbeit aus Urgroßvaters Zeiten demonstriert.
Technik nimmt ebenfalls großen Raum in den Museumshallen ein und gerade dies ist es, was ein Museum interessant macht. Ein Sammelsurium über Militärfahrzeuge, Flugzeuge, Raketen und Panzer „Gott sei Dank, alle entmilitarisiert“, aber zum Anfassen. Das begeistert Jung und Alt, es ist für jeden was dabei, das man aus der Arbeitswelt der Landwirtschaft noch kennt.
Wie man vor
100 Jahren gelebt, gewaschen, gebügelt, gekocht und geschlafen hat, zeigen einige Bauernstuben, die mit viel Liebe eingerichtet sind.
Eine spezielle Sammlung der legendären Lanz-Bulldogs von Heinrich Lanz aus Mannheim, sowie alle deutschen Fabrikate von der Entstehung in den
30er Jahren bis zum Niedergang der kleinbäuerlichen Landwirtschaft stehen brav in Reih und Glied und warten auf den interessierten Betrachter. Im Jubiläumsjahr werden zwei weitere Hallen in Betrieb genommen und man kann auf weitere Raritäten aus dem Raum Schwäbisch Gmünd gespannt sein. Die Entstehung der Schlümpfe im blauen Gewand und mit weißer Zipfelmütze nehmen einen Großteil der alten Neuigkeiten ein. Auf dem Museumsgelände werden Oldtimerfahrzeuge aller Art erwartet, jeder Teilnehmer wird namentlich begrüßt und erhält eine Erinnerungsplakette. Im Festzelt werden Speisen und Getränke zu echten Museumspreisen angeboten, ebenfalls gibt es den bekannten ofenfrischen Salzkuchen. Der Veranstalter verspricht einen Wohlfühltag für Jung und Alt.
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