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Mittwoch, 20. Mai 2009
Herzschlagfinale der Läufer
(pm). Mit einer deutschen Jahresbestleistung in der Altersklasse 55 siegte Norbert Madry vom Blau-Gelb Marburg beim diesjährigen Gmünder 12 –Stunden-Lauf, veranstaltet vom DRK. 116,361 Kilometer musste er dafür am Samstag auf der Laufrunde in der Grabenallee zurücklegen.
Um beim Gmünder-Ultralauf auf das Podest zu kommen, müssen die Läufer deutlich über
100 Kilometer in
12 Stunden zurücklegen können. Neben Madry gelang das am besten Michael Büchner (TV Brühl) und Harald Schelske (Gazelle Pforzheim), die mit
109,
008 und
108,
175 Kilometern die Plätze zwei und drei belegten. Anscheinend hielt das regnerische Wetter der letzten Wochen viele Ultra-Läufer davon ab, auch in diesem Jahr den Weg nach Gmünd an zu treten. So standen in diesem Jahr nur zehn
12-Stunden– und elf
6-Stunden-Einzelläufer um
8 Uhr an der Startlinie vor dem
DRK–Zentrum.
Diese konnten dann doch bei unerwarteten idealen Wetterbedingungen ihre Leistungen messen. Bei den Männern war in der Sechs-Stundenwertung der letztjährige
12-Stundensieger Niko Adam (
68,
197 km) von der ILG Reutlingen vorne mit dabei. Mit einem spannenden „Endspurt“ in den letzten Runden konnte er Thomas Schikor von der
LG Kernen
378 Meter davon laufen. Mit
67,
819 Kilometern freute sich dieser dennoch über eine persönliche Bestleistung. Dritter der Sechs-Stundenwertung wurde mit
65,
205 Kilometern Konrad Penkala von der Therme LT Böblingen. Die beiden teilnehmenden Frauen erliefen auf ihren Runden
53,
577 (Gabi Meretz/IGL Reutlingen) und
44,
587 (Corina Hermann/LG Kernen) Kilometer.
Zur moralischen Unterstützung der „Einzelkämpfer“ und für die bekannt guten Stimmung im „Läuferlager“ in der Josefsallee trugen wie jedes Jahr die Staffelmannschaften bei. Teilweise mit Unterstützung von Sponsoren messen sich in dieser Kategorie Schüler-, Sport– und Betriebsmannschaften in verschiedenen Wertungsklassen über sechs oder zwölf Stunden. Insgesamt waren in diesem Jahr
13 Teams am Start. In der Zwölf-Stundenwertung lieferten sich besonders der Seriensieger
DJK Schwäbisch Gmünd/Sport Schoell und die Mannschaft „Sippe Großkopf and Friends“ in der letzten Stunde ein heißes Rennen. Mit den Spitzenläufern Johannes Großkopf und Peter Maier versuchte das Familien-Team einen Fünf-Kilometer-Rückstand aufzuholen. Gerhard Rosenfelder kannte die Situation als
DJK–Schlussläufer noch vom vergangenen Jahr, als er sich einem ähnlichen Angriff des Teams der „Klinik am Eichert“ knapp in der letzten Runde geschlagen geben musste. Dieses Mal wehrte er sich aber erfolgreich, und rettete einen
150 Meter-Vorsprung ins Ziel. Für alle Aktiven und Zuschauer ist es jedes Mal faszinierend, wie es auf solchen Ausdauer-Distanzen immer wieder zu einem „Herzschlagfinale“ kommen kann. So wie am Ende, wo nach
12 Stunden und
131 Kilometern die Teams des Klinikums Schwäbisch Gmünd und des
DRK–Laufteams/Kreissparkasse Ostalb nur ein einziger Meter von einander trennte.
Weitere Mannschaftsergebnisse: Sprintschnecken/Realschule Tamm:
138,
514 km, Schützenverein Straßdorf:
140,
690 km. In sechs Stunden liefen Team St. Josef:
66,
576 km,
TSV Mutlangen
77,
135 km, Familie Schnauferle
71,
947 km, Schillerrealschule
2/AOK Ostwürttemberg:
66,
150 km, LTC Heubach:
66.
097 km, Schiller Realschule
1/AOK Ostwürttemberg:
65,
205 km und Canisius-Schule:
61,
801 km, Waldorfschule Schwäbisch Gmünd/Stadtwerke Schwäbisch Gmünd:
47,
250 km.
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