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» Ostalbkreis | Montag, 25. Mai 2009

Super-​Besuch beim Löwenmarkt

Schon zum 38. Mal war von Freitag bis zum Sonntagabend der Lorcher Löwenmarkt der Lorcher Werbegemeinschaft das unterhaltsame und werbewirksame Top-​Ereignis für die Klosterstadt. Die Organisationen und Vereine zogen mit, sodass es wieder eine rundum gelungene Sache wurde. Von Dietrich Kossien

LORCH. An allen Tagen strömten die Besucher in Massen in die Stadt, die zum großen Festgelände wurde, in dem alles geboten wurde, was man von so einem Fest erwartet. Und auch das Wetter war den Lorchern weitgehend hold, so dass die Vorsitzende der Lorcher Werbegemeinschaft eine positive Bilanz ziehen konnte, auch was den Besuch anbetraf. Schon am Freitagabend zur Eröffnung sei der Besuch besser als in den Jahren zuvor gewesen, so Marion Jade-​Broadbridge, die Vorsitzende, und das steigerte sich dann noch Samstag und Sonntag. Am Sonntag war darüber hinaus der verkaufsoffene Sonntag der Geschäfte, die so die Gelegenheit nutzten, zu zeigen, dass sie sich mit ihren Angeboten nicht zu verstecken brauchen.
Zum 35. Mal waren dieses Jahr die Lorcher Hobbykünstler im Bürgerhaus mit von der Partie mit Werken vielfältiger Art, die von der Kreativität der Lorcher Künstler zeugten. Die Lorcher Hobbykünstler sind inzwischen mit ihrem Engagement für die Stadt ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens geworden. Viele Aktivitäten gab es bereits am Samstag u.a. mit einer Oldtimer-​Ausstellung, und die Vereine boten allerlei gute Dinge zum Mittag. Ein Anziehungspunkt des Löwenmarktes war schon am Samstag der Antik– und Trödelmarkt, der ein fast unübersehbares Angebot hatte. Bücher, CDs, Schallplaten, Schmuck, Holzgeschnitztes, Dinge für Haus und Garten, Kitsch und Köstliches – für jeden der vielen Nostalgiefreunde war etwas dabei. Verführerische Dürfte umwehten das Ganze, denn die Anbieter von schmackhaften Dingen überboten sich darin, etwas Gutes für die Hungrigen und Durstigen zu bieten. Ein Vergnügungspark mit Karussell und anderen Attraktionen gefiel besonders den Kindern. Für sie gab es auch ein Bungee-​Jumping und ein Tigerentenrennen. Die Jugendfeuerwehr informierte über ihre Aktivitäten und die Malteser-​Rettungshundestaffel zeigte, was sie kann. Vor dem evangelischen Gemeindehaus gab es eine Büchereihocketse., und vor dem P2 spielte am Sonntag die Band „close up“, und Musik gab es u.a. auch bei der Fasnachtsgesellschaft und die Lorcher Stadtkapelle hatte schon am Freitag die Eröffnungsfeier musikalisch verschönt. Jedes jahr und auch in diesem fand der ökumenische Gottesdienst, diesmal draußen und im Grünen vor der Kirche, viele Besucher. Der katholische Pfarrer Marc Grieser und Pfarrer Messerschmidt von der evangelischen Gemeinde hielten ihn. In einer starken Predigt meinte Pfarrer Grieser, dass heutzutage der Glaube abnehmen würde, und auch Ehe, Familie und Eltern in ihrer Bedeutung gelitten hätten. Es wäre bedauerlich, dass der Glaube nicht mehr selbstverständlich sei. Bei alledem sei es darum besonders wichtig, dass man wieder näher zusammen kommen würde. Den ganzen Sonntag über gab es dann auf dem Löwenmarkt ein buntes Treiben, dem Eduard Mörike von seinem Stammplatz aus zuschaute und sich sicher darüber freute, wie viel Spaß die Lorcher auch heuer an ihrem Löwenmarkt hatten.
 

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