Stiftung Sterntaler besteht seit fünf Jahren
Die Gmünder Stiftung Sterntaler zur Förderung der hiesigen Lebenshilfe konnte unlängst ihr fünfjähriges Bestehen feiern. Dabei blickte man bereits auf ein segensreiches Wirken zurück.
SCHWÄBISCH GMÜND (sts). Dies brachte der Stiftungs-Vorsitzende
Prof. Manfred Köhnlein in der Frühjahrssitzung des Stiftungsrats zum Ausdruck. Der neue Lern– und Spielgarten für den Sterntaler-Schulkindergarten auf dem Hardt wurde
2008 plangerecht fertiggestellt. Gmünder Firmen, Handwerker, die
KSK Ostalb, Zahnärzte und Privatpersonen haben weitere große und kleine Spenden geleistet. Die Sterntalerkinder können nun auf einer
80 Meter langen Rollbahn mit ihren Rollstühlen oder GoKarts eine Runde um die andere drehen und an vielerlei Spielgeräten ihr Selbstvertrauen stärken. Was dem Lern– und Spielgarten jetzt noch fehlt, sind ein Wackelsteg zur Schulung des Gleichgewichtssinns und ein Durchgangstor zum benachbarten Kindergarten St. Peter und Paul. Der Gmünder Lebenshilfe liegt die frühe und regelmäßige Begegnung von nichtbehinderten Kindern mit behinderten Kindern sehr am Herzen.
Über die Förderung der Betreuung behinderter Kinder hinaus kann die Stiftung Sterntaler nun
2009 anderen Einrichtungen der Lebenshilfe notwendige Wünsche erfüllen. So wurden besonders bedürftigen Heimbewohnern Beihilfen zur Teilnahme an Ferienfreizeiten gewährt. Eine Familientherapeutin möchte sich verstärkt den nichtbehinderten Geschwisterkindern zuwenden und sie in einem Spielkreis und auf Ausflügen zum Ausdrücken ihrer Erfahrungen bewegen. Ebenso möchte ein Wohngruppenleiter in einem Projekt „Entdecke deine Kreativität“ das künstlerische Malen und das Theaterspielen von behinderten Erwachsenen anregen.
Der Kindergarten „Villa Wirbelwind“ hat sich die Neugestaltung seiner Puppenecke gewünscht und die Sozialpädagoginnen der Familienunterstützenden Dienste (FuD) der Lebenshilfe wollen insbesondere manchmal erschöpfte Eltern beraten und für deren Kinder Wochenendprogramme gestalten, so dass die Mütter und Väter sich zwischendurch auch mal erholen können. Insgesamt konnte der Stiftungsrat
15 von
20 Förderungsanträgen der Mitarbeiterschaft bewilligen.
Dr. Köhnlein konnte in der Sitzung auch mit besonderer Freude Birgit Schabel und
Dr. Tilman Eberhard als neue Mitglieder des Stiftungsrates begrüßen und dem seit der Gründung mitwirkenden Stiftungsrat Volker Göhrum für seinen bewundernswerten Einsatz beim Spendenerwerb und Bau des Lern– und Spielgartens herzlich danken und ihm zugleich die Glückwünsche der Lebenshilfe für seinen
70. Geburtstag aussprechen.
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