Übers Vereinsheim
Im Vereinsheim begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Uli Fischer zur Mitgliederhauptversammlung des DRK–Ortsvereins Straßdorf mit den Zügen Straßdorf, Maitis und Wißgoldingen besonders Ortsvorsteher Werner Nussbaum, die Rotkreuzbeauftragten Ernst Plass und Eberhard Funk sowie den Kreisbereitschaftsleiter Roland Kässer.
GMÜND-STRASSDORF
(pm). Die Runde der Berichte eröffnete Bereitschaftsleiter Josef Rieger aus Wißgoldingen. Die Bereitschaft habe Kurse zur Lebensmittelsicherheit absolviert und bei Blutspendeterminen
377 Blutspender, unter ihnen
37 Erstspender, betreut.
Vom Zug Maitis berichtete Uli Fischer, es seien Ausbildungen gemeinsam mit der Feuerwehr erfolgt, weiterhin Defi-Kurse mit
18 Teilnehmern und ein Kurs über die Anwendung und den Umgang mit Sauerstoff.
570 Dienststunden seien geleistet worden. Erfreulich sei, dass das Spendenergebnis bei der Haussammlung verdoppelt werden konnte, was sicher auch auf den persönlichen Kontakt zu den potentiellen Spendern zurückzuführen sei.
Vom Zug Wißgoldingen konnte Roland Schwarzkopf als Besonderheit berichten, im Jugendrotkreuz seien
34 Kinder und Jugendliche zwischen
7 und
18 Jahren aktiv, die begeistert „Erste Hilfe“ gelernt, gebastelt, gekocht und einen Tierpark besucht hätten. Der Wunsch sei natürlich, wenigstens einen Teil der Jugendlichen im Laufe der Zeit in die Gruppe der aktiven Helfer einzuführen.
Konrad Stadelmaier referierte vom Zug Straßdorf. Im vergangenen Jahr sei das Wissen bei
15 Übungsabenden u.a. in Gerätekunde aufgefrischt worden, eine AED-Rezertifizierung erfolgt, das Wissen in zwei Arztvorträgen vertieft worden und eine Übung mit der Feuerwehr am neuen Kindergarten erfolgt. Sanitätsdienste seien bei
42 Fußballspielen und zahlreichen anderen öffentlichen Veranstaltungen geleistet worden, dabei seien
86 Hilfeleistungen notwendig gewesen. Er sprach seinen Helfern, dem Kreisverband und auch dem Ortschaftsrat seinen besonderen Dank für die gute Zusammenarbeit aus Konrad Stadelmaier berichtete auch als Bereitschaftskassierer. Die Kassenprüfer Fritz Österreicher und Sofie Stadelmaier bescheinigten eine gewissenhafte und hervorragende Arbeit. Bei den folgenden Wahlen wurden der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Uli Fischer und die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Gisela Neuwirth in ihren Ämtern beAuch Ehrungen gehörten zur Tagesordnung der Hauptversammlung: Jochen Geiger und Yakub Örücü wurden je für
15 Jahre, Monika Geiger für
35 Jahre und Liselotte Rathgeb für
45 Jahre aktive Mitgliedschaft beim
DRK geehrt. Ein besonders wichtiger Tagesordungspunkt war das „Vermächtnis
Dr. Röther“. Ernst Plass rekapitulierte das Testament dieses großen Rotkreuz-Enthusiasten, der über
20 Jahre lang Kreisverbandsvorsitzender des
DRK Schwäbisch Gmünd war. In seinem Testament hatte er bestimmt, der Hauptanteil aus dem Erlös seines Wohnhauses solle dazu dienen, dem Ortsverein Straßdorf ein Vereinsheim an der Bahntrasse zu bauen, möglicherweise unter Nutzung gewisser Teile durch den Kreisverband. Seit dem Tod von
Dr. Röther vor vier Jahren ist dies nun Gegenstand zahlreicher Beratungen. Dem Kreisverband Schwäbisch Gmünd schwebt ein Projekt in der angedachten „Ortsmitte Straßdorf“ vor. Ortsvorsteher Werner Nussbaum konnte anhand zweier Pläne demonstrieren, wie diese Vorentwürfe aussehen und wo diese Projekte mit Altenheim, Begegnungsstätte, Dienstleistungen und kleinen Geschäften angedacht sind. Nach lebhafter Diskussion wurde Architekt Eberhard Funk beauftragt, als Alternative zu dem „Projekt Ortsmitte“ Pläne für ein „Vereinsheim an der Bahntrasse“ zu erstellen. Parallel dazu soll — nach den Wahlen — der Kreisverband in Kontakt mit dem Ortschaftsrat und dem Investor klären, ob und wie das „Projekt Ortsmitte“ konkretisiert werden kann Betont wurde von allen Beteiligten, dass nur eine einvernehmliche Lösung mit Ortsverein, Kreisverband, Ortschaftsrat und Investor zum Ziel führen kann.
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