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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 08. Mai 2009

Einzug ins Bundesfinale

Die Juniorenmannschaft des Parler– Gymnasiums hat zum vierten Mal in Folge die Endrunde um die deutsche Meisterschaft im Debating erreicht, die Ende Mai in Chemnitz und Dresden stattfindet.

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). In den fünf Vorrundendebatten und im Viertelfinale präsentierten sich die Parler-​Debattierer sprachlich und argumentativ in ausgezeichneter Form. In den nächsten vier Wochen geht es nun darum, die Debatten-​Themen für die Endrunde vorzubereiten und sich den letzten Schliff in Rhetorik und Argumentationstechnik zu holen.
In der Vorrunde, in der es drei vorbereitete und zwei unvorbereitete Debatten gab, konnten die Parlerschüler, fünf Mädchen und ein Junge, durch die gute Struktur ihrer Reden, ihren überzeugenden Vortragsstil und die Flexibilität, mit der sie auf Zwischenfragen reagierten,überzeugen.
Thematisch ging es bei den vorbereiteten Debatten in der Vorrunde darum, ob der Bundespräsident vom Volk gewählt werden sollte, ob Fußballvereine in Privatbesitz sein sollten und ob die Wehrpflicht abgeschafft werden sollte.
Anstrengend in der Vorbereitung und spannend im Verlauf sind die unvorbereiteten Debatten.
Die Schüler haben eine Stunde Zeit, ein Thema zu strukturieren und ihre Reden vorzubereiten. Im Viertelfinale traf das Parler in einer unvorbereiteten Debatte auf das Gymnasium Lahr. Streitfrage war, ob man seine Ferien im Ausland verbringen sollte. Die Parler-​Debattierer vertraten die Opposition. Sie konnten überzeugend darlegen, dass ein Auslandsurlaub in der heutigen Zeit beträchtliche Nachteile haben kann und dass ein Urlaub im Heimatland für die Wirtschaft und die Identifikation mit der eigenen Kultur sehr wichtig ist.
Alle drei Wertungsrichter stimmten für das Par​ler​-Team​.Es herrschte große Freude, als das Gesamtergebnis bekannt gegeben wurde. Nach Beendigung der Vorrunde und des Viertelfinales war das Parler-​Team die beste Debating-​Mannschaft in Baden-​Würrtemberg. Für die von Klaus-​Peter Heil betreuten Debattierer geht es nun darum, den Schwung und die Freude am Debattieren mit in die Endrunde zu nehmen.
 

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