Pastoralreise der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd Mitte
Die dritte Pastoralreise der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd Mitte führte dieses Jahr nach Kroatien, Bosnien und Herzegowina. Zehn Teilnehmer durften die kulturelle und religiöse Vielfalt dieser Region erfahren.
SCHWÄBISCH GMÜND
(pm). In Zagreb war das erste Quartier. Von dort aus ging es zum Pastoralbesuch nach Varazdin. Bischof Josip Mrzljak selbst empfing die Abordnung aus Schwäbisch Gmünd. Varazdins besonderes Flair rund um Bischofspalais und Dom prägen viele Touristen und junge Menschen. Zur Diözese Zagreb gehört der Marienwallfahrtsort Marija Bistrica, der ob seiner Größe beeindruckend war. Ein Höhepunkt in Kroatien war der Besuch in Dakovo. Die Petrus Kathedrale ist eine der schönsten zwischen Venedig und Konstantinopel (so Papst Johannes Paul II). Überall stellte Pfarrer Hermann Friedl die Seelsorgeeinheit vor. Der Organisator dieser Reise, der kroatische Seelsorger, Pfr. Vjekoslav Saravanja, hatte überall seine Beziehungen spielen lassen. So waren sowohl die Unterkünfte in den Klöstern als auch die Geistlichen, die uns die Sehenswürdigkeiten ihrer Diözese vorstellten, besonders ausgewählt. In Vukovar war das Leid des letzten Krieges noch spür– und sichtbar. In Sarajewo konnte die Gruppe die Vielfalt der Religionen erleben und diese pulsierende Stadt samt beeindruckendem Bazar genießen. Einen weiteren Höhepunkt erlebten die Teilnehmer beim Besuch eines Gemeindepfarrers in Travnik. Bei der Begegnung in seiner Pfarrkirche und dem katholischen Seminar wurde allen klar, wie groß der Zusammenhalt der Katholiken sein muss, um in dieser Region zu überleben. Trotz aller Armut ist die Gastfreundschaft und Lebensfreude überaus stark und herzlich. Dies konnte die Gruppe jeden Tag erleben. Der Schlusspunkt der Pastoralreise war der Sonntagsgottesdienst in Banja Luka.
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