Schwimmverein Schwäbisch Gmünd will die 50-m-Halle nicht aus den Augen verlieren
Der Schwimmverein Gmünd wird auch in den kommenden zwei Jahren von Roland Wendel geführt. Bei der Mitgliederversammlung in der „Krone“ in Wetzgau erhielt der 51 Jahre alte Unternehmensberater das einstimmige Votum der anwesenden Vereinsmitglieder für eine vierte Amtsperiode. Von Hans-Peter Sick
SCHWÄBISCH GMÜND. Der ehemalige Leistungsschwimmer des SV Gmünd steht seit sechs Jahren an der Spitze des Vereins. Auch seine beiden Stellvertreter, Roland Aubele (für Finanzen) und Steffen Kregler (für den Sport), erhielten bei der vom
SVG–Ehrenpräsidenten Walter Botsch geleiteten Wahl das einstimmige Vertrauen. Ebenfalls einstimmig erfolgte die Wahl des weitere
14 Personen umfassenden Gesamtvorstands, bei dem es kaum Veränderungen gab.
Zu den „Brennpunkten“ des knapp
1150 Mitglieder zählenden Schwimmvereins zählt weiterhin das zu geringe Angebot an Wasserflächen in der Stauferstadt für den Übungsbetrieb. „Dieser Dauerkampf scheint kein Ende zu nehmen“, meinte Roland Wendel, der sich aber auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen will.
„Wir werden dieses Thema, verbunden mit einer
50-m-Halle nun mit dem neuen Oberbürgermeister Richard Arnold und seinem Sportbürgermeister Joachim Bläse eben erneut aufgreifen“, kündigte der
SVG–Chef an. „Da auch das Hallenbad an der Goethestraße so langsam in die Jahre kommt, stoßen wir auch hier immer mehr an unsere Kapazitäten“, fügte er hinzu. Zumal der Schwimmverein nicht nur seine Wettkampfmannschaft zu versorgen habe, „sondern auch zahlreiche Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene anbiete, so Roland Wendel.
Zusammen mit Steffen Kregler konnte er feststellen, dass nach dem überraschenden Weggang von Trainer Farshid Shami vor knapp elf Monaten der Wechsel zu seinem Nachfolger Martin Rademacher gelungen sei und sich erste Erfolge einstellen. „Zudem haben wir einige sehr hoffnungsvolle Nachwuchskräfte, auf die wir große Stücke halten und die ihren Weg machen könnten“, fügte Steffen Kregler hinzu. Um den Übungs– und Vereinsbetrieb im gewohnten Maße aufrecht zu erhalte, schlug Roland Aubele erstmals seit
1996 wieder eine (moderate) Erhöhung der Beiträge an. Auch hier folgte die Mitgliederversammlung dem Vorschlag einstimmig und ohne Aussprache. Nicht zuletzt aus diesem Grund konnte die Rechenschaftsberichte, Wahlen und Ehrungen in nicht einmal zwei Stunden über die Bühne gebracht.
Bei den Ehrungen wurden Roland Aubele, Rudolf Brazelm, Hans Mangold und Hermann Winkler für ihre
50-jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitglieder des Schwimmvereins ernannt.
Die goldene Ehrennadel für
40 Jahre Treue zum
SVG erhielten Gerhard Büttner, Claudia Brotzer, Peter Stegmaier, Roland Wendel, Willi Jäger und Fritz-Peter Müller. Mit der silbernen Ehrennadel für ein Vierteljahrhundert Mitgliedschaft wurden Matthias Moll, Hedwig Bischler, Steffen Kregler, Roland Kucher, Martin Achatz, Katrin Beissert, Hans Mack, Stephan Predl, Irmtraud Rabia, Ute Sonntag, Martin Stotz, Wolfgang Kregler und Sandra Schoch ausgezeichnet. Neben Roland Wendel, Roland Aubele und Steffen Kregler gehören noch Gabi von Abel (Nachwuchsförderung und Kurswesen), Bernd Schabel (Leistungssport), David Mautsch (Breitensport), Tobias Patzl (Triathlon), Gerhard Büttner (Seniorensport), Sylvia Abele (Finanzen), Daniela Fuchs (Marketing), Hans-Peter Sick (Berichterstattung), Frank Wendel (Öffentlichkeitsarbeit), Veit Botsch (Lehrwesen), Sylvia Werner (Kampfrichterwesen), Fabian Seifert (Außersportliche Aktivitäten), Johannes Moll (Veranstaltungsmanagement) und Ursula Vester (Personalmanagement) dem Gesamtvorstand des Schwimmvereins an. Als Kassenprüfer fungieren Birgit Schabel und Werner Siegle.
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