Gemeinderatswahl 2009: Stellungnahmen zur Wahl in Schwäbisch Gmünd
SCHWÄBISCH GMÜND (hs). In ersten Stellungnahmen äußerten sich gestern einige alte und neue Stadträte zum Ergebnis der Gemeinderatswahl in Gmünd.
CDU–Fraktionschef Alfred Baumhauer zeigte sich „überhaupt nicht überrascht“. Angesichts der Trends zuletzt bei der Europawahl habe er mit diesem Verlust bereits gerechnet. Die Gmünder
CDU habe ja schon in den letzten fünf Jahren keine absolute Mehrheit mehr nutzen können, mithin seien die Vorwürfe der
SPD unfair. „Wir haben nie allein regiert!“
Max Fuchs, Fraktionsvorsitzender der
SPD: „Das ist die Zeitenwende in Schwäbisch Gmünd, auf die ich
38 Jahre gewartet habe. Von den Verlusten der
CDU profitiert haben die kleinen Parteien. Es wird im Gemeinderat nun offener als bisher zugehen. Das wird der Stadt guttun. Die
SPD wird sich allen Fraktionen gegenüber kooperativ verhalten.“
Brigitte Abele, Fraktionschefin von Bündnis
90/Die Grünen: „Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung unserer Politik und unserer Geradlinigkeit. Ich freue mich auch, weil das ein Erfolg unserer jungen Kandidaten ist. Wir sind drittstärkste Kraft im Gemeinderat. Der neue Oberbürgermeister muss sich nun verstärkt und bei allen um Mehrheiten bemühen. Da ist ein Stück Demokratie ins Gmünder Rathaus zurückgekehrt.“
Thomas Hilsberg, neuer Stadtrat der Fraktion FDP/Freie Wähler: „Ich bin froh und stolz, dass mir die Wähler als Frischling so viel Vertrauen und Gewicht gegeben haben. Ich freue mich, dass ich für Gmünd aktiv sein kann und blicke froh der Zeit entgegen, in der nun gewiss mehr Dampf in Kommunalpolitik und Stadtentwicklung reinkommt. Das Wahlergebnis wirkt auf meine Gmünder Seele wie ein Lachsbrötchen.“
Sigrid Heusel,
SPD–Stadtverbandsvorsitzende: „Das, was wir das letzte Mal verpasst haben, ist nun erreicht. Jetzt ist es gut!“
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