Kreistagswahl 2009: Traumergebnis für Joachim Bläse
Wer am Ende ein Mandat im Kreistag des Ostalbkreises bekommt, wird offiziell erst heute von Landrat Klaus Pavel bekanntgegeben. Fest steht: Gmünds Bürgermeister Joachim Bläse hat ein Traumergebnis erzielt. Von Manfred Laduch
OSTALBKREIS. Bei einem Wahlcafé im Landratsamt wird heute das Ergebnis der Kreistagswahl verkündet. In acht Wahlkreisen waren
64 Grundmandate zu vergeben. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat ihr Ergebnis bereits gestern um die Mittagszeit fertig ausgezählt gehabt und es auch ins Internet gestellt. Gmünd bildet mit der Nummer II einen eigenen Wahlkreis.
13 Mandate sind in diesem Wahlkreis zu vergeben, und eines davon geht ohne Zweifel an Joachim Bläse. Der Gmünder Bürgermeister, auf der
CDU–Liste angetreten, hat mit
20 367 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis aller Kandidaten hingelegt. Ihm folgt sein Parteikollege Stefan Scheffold (
MdL) mit
16 513 Stimmen.
Beide haben damit den scheidenden Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Wolfgang Leidig, mit
14 172 Stimmen auf den Bronze-Rang verwiesen. Vierter ist Max Fuchs (
SPD,
6300), gefolgt von Reinhard Kuhnert (
CDU,
6098), Ursula Röttele (
CDU,
5924), Wendelin Schmid (
CDU,
5620), Karl-Andreas Tickert (Grüne,
4779), Edelbert Krieg (
CDU,
4715), Konrad von Streit (
SPD,
4697), Sigrid Heusel (
SPD,
4291) und
Dr. Kurt Weigand (
CDU,
3726).
Bei den Freien Wählern Ostalb hat Ute Nuding aus Großdeinbach mit
2646 Stimmen das beste Ergebnis erzielt, gefolgt von Iggingens Bürgermeister Klemens Stöckle (
2302). Hinter Karl-Andreas Tickert reiht sich bei den Bündnisgrünen Lavinia Steiner mit
2608 Stimmen ein.
Zur Kreistagswahl gingen im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd
19 505 der
44 335 Berechtigten, was einer Wahlbeteiligung von
44 Prozent entspricht. Insgesamt lag die
CDU mit
96 008 Stimmen (
42 Prozent) deutlich in Front. Auf
26,
7 Prozent oder
60 948 Stimmen bringt es die
SPD. Dritter sind die Bündnisgrünen mit
11,
3 Prozent oder
25 783 Stimmen. Es folgen die Freien Wähler Ostalb mit
7,
9 Prozent (
18 079 Stimmen). Kurz dahinter liegt die
FDP bei
7,
2 Prozent mit
16 362 Stimmen. Die Linke landete bei
3,
2 Prozent (
7347 Stimmen), die Republikaner bei
1,
5 Prozent und
3348 Stimmen.
Die sonstigen Parteien spielen mit
0,
4 Prozent absolut keine Rolle.
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