Rems-Zeitung - Täglich eine gute Zeitung

Anzeige

Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Dienstag, 09. Juni 2009

Kreistagswahl 2009: Traumergebnis für Joachim Bläse

Wer am Ende ein Mandat im Kreistag des Ostalbkreises bekommt, wird offiziell erst heute von Landrat Klaus Pavel bekanntgegeben. Fest steht: Gmünds Bürgermeister Joachim Bläse hat ein Traumergebnis erzielt. Von Manfred Laduch

OSTALBKREIS. Bei einem Wahlcafé im Landratsamt wird heute das Ergebnis der Kreistagswahl verkündet. In acht Wahlkreisen waren 64 Grundmandate zu vergeben. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat ihr Ergebnis bereits gestern um die Mittagszeit fertig ausgezählt gehabt und es auch ins Internet gestellt. Gmünd bildet mit der Nummer II einen eigenen Wahlkreis. 13 Mandate sind in diesem Wahlkreis zu vergeben, und eines davon geht ohne Zweifel an Joachim Bläse. Der Gmünder Bürgermeister, auf der CDU–Liste angetreten, hat mit 20 367 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis aller Kandidaten hingelegt. Ihm folgt sein Parteikollege Stefan Scheffold (MdL) mit 16 513 Stimmen.
Beide haben damit den scheidenden Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Wolfgang Leidig, mit 14 172 Stimmen auf den Bronze-​Rang verwiesen. Vierter ist Max Fuchs (SPD, 6300), gefolgt von Reinhard Kuhnert (CDU, 6098), Ursula Röttele (CDU, 5924), Wendelin Schmid (CDU, 5620), Karl-​Andreas Tickert (Grüne, 4779), Edelbert Krieg (CDU, 4715), Konrad von Streit (SPD, 4697), Sigrid Heusel (SPD, 4291) und Dr. Kurt Weigand (CDU, 3726).
Bei den Freien Wählern Ostalb hat Ute Nuding aus Großdeinbach mit 2646 Stimmen das beste Ergebnis erzielt, gefolgt von Iggingens Bürgermeister Klemens Stöckle (2302). Hinter Karl-​Andreas Tickert reiht sich bei den Bündnisgrünen Lavinia Steiner mit 2608 Stimmen ein.
Zur Kreistagswahl gingen im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd 19 505 der 44 335 Berechtigten, was einer Wahlbeteiligung von 44 Prozent entspricht. Insgesamt lag die CDU mit 96 008 Stimmen (42 Prozent) deutlich in Front. Auf 26,7 Prozent oder 60 948 Stimmen bringt es die SPD. Dritter sind die Bündnisgrünen mit 11,3 Prozent oder 25 783 Stimmen. Es folgen die Freien Wähler Ostalb mit 7,9 Prozent (18 079 Stimmen). Kurz dahinter liegt die FDP bei 7,2 Prozent mit 16 362 Stimmen. Die Linke landete bei 3,2 Prozent (7347 Stimmen), die Republikaner bei 1,5 Prozent und 3348 Stimmen.
Die sonstigen Parteien spielen mit 0,4 Prozent absolut keine Rolle.
 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen