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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 14. Juli 2009

Sparkassenstiftung unterstützt LGH-​Projekt mit 5000 Euro

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Landrat Klaus Pavel und Sparkassendirektor Johannes Werner traten gestern in der Formel 1 gegeneinander an. Dass die Autos so schnell davon brausten, lag aber nicht an den beiden Herren. Die Konzeption der Wägen stammt nämlich von Schülern des Landesgymnasiums für Hochbegabte.

Und so richtig anstrengend war das Rennen auch nicht. Pavel und Werner mussten lediglich einen Knopf betätigen. Die Rede ist von Miniatur-​Formel-​1-​Rennwägen. Schülerteams des LGH haben die Boliden am Computer unter Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten der Aerodynamik konstruiert, den Entwurf im virtuellen Windkanal getestet und optimiert und schließlich mit Hilfe einer CNC-​Fräsmaschine aus Balsaholz gefertigt. Dann wurde die Tauglichkeit der Prototypen in einem realen Windkanal hinsichtlich ihres strömungstechnischen Verhaltens überprüft, anschließend hochwertig lackiert und auf einer 25 Meter langen Rennbahn ins Rennen geschickt. Auch wenn der Eindruck entsteht, bei dem ganzen Prozedere geht es nicht nur um die Technik, sondern auch um ein aufregendes, spannendes und fächerübergreifendes Lernerlebnis.
Landrat Klaus Pavel an die Schüler gerichtet: „Wir glauben, dass Ihr was Besonderes macht.“ Mit „wir“ meinte er die Verantwortlichen der Sparkassenstiftung Ostalb. Seit 1997 gibt es diese Stiftung, die zum Ziel hat, die eigenverantwortliche und nachhaltige Förderung gemeinnütziger Projekte im Ostalbkreis zu sichern. Für das Projekt des Landesgymnasiums für Hochbegabte gab es gestern 5000 Euro. Seit diesem Jahr beteiligen sich die Schüler am Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“, einem multidisziplinären, internationalen Technologiewettbewerb, bei dem Schülerteams in der Altersklasse 11 bis 18 Jahre einen Mini-​Formel 1-​Rennwagen konstruieren und eine Rennbox gestalten müssen. Zur Aufgabe gehört es auch, eine Präsentation sowie eine Webpräsenz zu erstellen.
Der Erfolg des LGH–Rennstalls ließ nicht lange auf sich warten. Bereits im ersten Jahr seines Bestehens wurden die LGH–Teams Deutscher Vizemeister und Deutscher Meister U 15.
Die Vorbereitungen für die Rennsaison 2010 sind bereits im Gange. Ein Ziel der Schüler ist es, auch Altersgenossen anderer Schulen für die Teilnahme an dem Wettbewerb zu begeistern. Die dafür erforderliche Basis, sowohl in materiell-​technischer Hinsicht und auch was das Know-​how angeht, soll in einem Kompetenzzentrum für diesen Wettbewerb gebündelt werden. Dieses Zentrum wird derzeit am Landesgymnasium für Hochbegabte aufgebaut. Es soll den Schülern auch berufliche Perspektiven im Ingenieurs– und Wirtschaftswesen sowie in der Technik aufzeigen.
 

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Sparkassenstiftung unterstützt LGH-​Projekt mit 5000 Euro

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Landrat Klaus Pavel und Sparkassendirektor Johannes Werner traten gestern in der Formel 1 gegeneinander an. Dass die Autos so schnell davon brausten, lag aber nicht an den beiden Herren. Die Konzeption der Wägen stammt nämlich von Schülern des Landesgymnasiums für Hochbegabte.

Und so richtig anstrengend war das Rennen auch nicht. Pavel und Werner mussten lediglich einen Knopf betätigen. Die Rede ist von Miniatur-​Formel-​1-​Rennwägen. Schülerteams des LGH haben die Boliden am Computer unter Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten der Aerodynamik konstruiert, den Entwurf im virtuellen Windkanal getestet und optimiert und schließlich mit Hilfe einer CNC-​Fräsmaschine aus Balsaholz gefertigt. Dann wurde die Tauglichkeit der Prototypen in einem realen Windkanal hinsichtlich ihres strömungstechnischen Verhaltens überprüft, anschließend hochwertig lackiert und auf einer 25 Meter langen Rennbahn ins Rennen geschickt. Auch wenn der Eindruck entsteht, bei dem ganzen Prozedere geht es nicht nur um die Technik, sondern auch um ein aufregendes, spannendes und fächerübergreifendes Lernerlebnis.
Landrat Klaus Pavel an die Schüler gerichtet: „Wir glauben, dass Ihr was Besonderes macht.“ Mit „wir“ meinte er die Verantwortlichen der Sparkassenstiftung Ostalb. Seit 1997 gibt es diese Stiftung, die zum Ziel hat, die eigenverantwortliche und nachhaltige Förderung gemeinnütziger Projekte im Ostalbkreis zu sichern. Für das Projekt des Landesgymnasiums für Hochbegabte gab es gestern 5000 Euro. Seit diesem Jahr beteiligen sich die Schüler am Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“, einem multidisziplinären, internationalen Technologiewettbewerb, bei dem Schülerteams in der Altersklasse 11 bis 18 Jahre einen Mini-​Formel 1-​Rennwagen konstruieren und eine Rennbox gestalten müssen. Zur Aufgabe gehört es auch, eine Präsentation sowie eine Webpräsenz zu erstellen.
Der Erfolg des LGH–Rennstalls ließ nicht lange auf sich warten. Bereits im ersten Jahr seines Bestehens wurden die LGH–Teams Deutscher Vizemeister und Deutscher Meister U 15.
Die Vorbereitungen für die Rennsaison 2010 sind bereits im Gange. Ein Ziel der Schüler ist es, auch Altersgenossen anderer Schulen für die Teilnahme an dem Wettbewerb zu begeistern. Die dafür erforderliche Basis, sowohl in materiell-​technischer Hinsicht und auch was das Know-​how angeht, soll in einem Kompetenzzentrum für diesen Wettbewerb gebündelt werden. Dieses Zentrum wird derzeit am Landesgymnasium für Hochbegabte aufgebaut. Es soll den Schülern auch berufliche Perspektiven im Ingenieurs– und Wirtschaftswesen sowie in der Technik aufzeigen.
 

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