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Mittwoch, 22. Juli 2009
Leichtathletik, Württembergische Schülermeisterschaften in Balingen
Erwartungsgemäß gab es für den Nachwuchs der LG Staufen bei den württembergischen Schülermeisterschaften in Balingen dieses Mal keinen Titel. Immerhin durften die Verantwortlichen sich im Au-Stadion über dreimal Silber, fünfmal Bronze und elf weitere Endkampf-Platzierungen freuen. Von Hans Bendl
In der Klasse M
15 verbesserte sich Marius Gäßler im
100-m-Vorlauf um acht Hundertstel auf
11,
92 Sekunden, schaffte jedoch damit ebenso wenig den Einzug ins Finale wie Tim Peltzer mit seinen
12,
66 Sekunden. Über
80 m Hürden steigerte sich Robin Aichholz im Vorlauf von
11,
54 auf
11,
34 Sekunden. Im Endlauf wurde der Lorcher in
11,
37 Sekunden Vierter. Marius Gäßler blieb in
12,
11 Sekunden knapp über seiner Bestzeit. Bronze gab es für Hochsprung-Regionalmeister Robin Breymaier und seine
1,
70 m. Im Stabhochsprung überquerte Robin Aichholz
3,
40 m und wurde damit ebenso Vierter wie Marius Gäßler im Weitsprung, wobei dieser das Kunststück fertig brachte, gleich dreimal hintereinander
5,
98 m zu erzielen. Robin Breymaier sprang als Siebter
5,
69 m. Bei seinem ersten Dreisprung-Wettkampf im Freien (in der Halle kam er bereits auf
11,
36 m) schaffte der Waldstetter feine
11,
74 m und wurde hinter dem Hofherrnweilerner Dennis Schönbach (
12,
00 m) auf Anhieb Vizemeister. Im Kugelstoßen landete Robin Aicholz mit
12,
94 an neunter, Christian Müller mit
12,
44 m an zwölfter Stelle. Beim Speerwerfen wurde diese Reihenfolge vertauscht: Müller übertraf mit
44,
51 m seinen Hausrekord um
2,
43 m und wurde Siebter, während Aichholz mit
39,
43 m Rang elf belegte.
In der Klasse M
14 unterbot Manuel Klusik im Vorlauf mit
12,
58 Sekunden seine
100-m-Bestzeit zwar um sieben Hundertstel, der Rückenwind blies mit
2,
3 m/s jedoch etwas zu stark. Im Hochsprung blieb Kreismeister Max Wolf mit
1,
65 m nur einen Zentimeter unter seiner Bestleistung und holte Bronze. Klusik kam mit
1,
60 m auf Platz fünf. Den Stabhochsprung gewann Steffen Fröhlich (
LG Neckar-Enz) mit
3,
10 m. Hinter ihm wurde Max Wolf Vizemeister, indem er mit ansehnlichen
2,
90 m seinen Hausrekord um
20 Zentimeter übertraf. Als Sechster des Weitsprung-Wettbewerbs überzeugte Manuel Klusik mit
5,
53 m. Regionalmeister Wolf verpasste als Neunter mit
5,
35 m knapp das Finale. Mit
47,
35 Sekunden schaffte das
4 x
100-m-Quartett der
LG Staufen (Klusik, Peltzer, Gäßler, Aichholz) den Einzug in den Endlauf der Schüler A. Hier gewann dann der
VfL Sindelfingen mit
46,
82 Sekunden vor dem LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg mit
47,
54 Sekunden und der
LG Staufen mit
47,
65 Sekunden.
12,
77 Sekunden reichten im
100-m-Vorlauf von W
15 für die Vizemeisterin des Vorjahres, Charlotte Heilig, um ins Finale zu gelangen. Dort musste sie sich in ausgezeichneten
12,
56 Sekunden nur Nadine Vögtle (
LG Oberschwaben,
12,
45) und Stephanie Zahner (TV Weilstetten,
12,
52) beugen. Pech hatte die Waldstetterin über
80 m Hürden, wo sie mit
12,
46 Sekunden die siebtschnellste Zeit lief und nur um einen Platz den Endlauf verpasste. Fast um einen Meter blieb Jasmin Stahl hinter ihrer Kugelstoß-Bestleistung zurück. Mit
9,
31 m musste sie sich daher mit Rang
18 begnügen.
In der Klasse W
14 wurden sämtliche
LG–Sprinterinnen unverständlicherweise alle in denselben Vorlauf eingeteilt, bei dem ausgerechnet
1,
6 m/s Gegenwind herrschte, wo hingegen bei den anderen Läufen ein Rückenwind bis zu
3,
2 m/s blies. Kein Wunder, dass es auf diese Weise für Lisa Ostertag (
13,
30), Sabrina Dammenmiller (
13,
60), Tina Brenner (
13,
73) und Franziska Abele (
13,
96) kein Weiterkommen gab. Über
80 m Hürden steigerte sich wenigstens Franzi Abele um eine Hundertstelsekunde auf
14,
32 Sekunden. Während
1,
40 m und Rang
13 im Hochsprung bei Lisa Ostertag keine Begeisterung auslösten, durfte sich die württembergische Hallenmeisterin im Weitsprung zumindest hier über die Bronzemedaille mit
5,
16 m (bisher
5,
15 m) freuen. Auch im Kugelstoßen steigerte sich die Göggingerin um
14 Zentimeter auf
10,
28 m und wurde überraschend Vierte vor Tina Brenner, die sich um
27 Zentimeter auf
9,
79 m verbesserte. Einen neuen Hausrekord gab es auch für Speerwurf-Kreismeisterin Sabrina Dammenmiller. Die Bargauerin wurde mit
30,
60 m (seither
29,
85 m) Fünfte. Als Achte warf Iris Kerker
25,
55 m. Die
4 x
100-m-Staffel der Schülerinnen A (Brenner, Ostertag, Heilig, Dammenmiller) gewann ihren Vorlauf in
50,
58 Sekunden. Im Endlauf musste die Staffel sich nur der LAV Tübingen (
50,
50) beugen. Mit
50,
66 Sekunden holte die
LG Staufen Silber und verwies das LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg (
51,
31) klar auf den dritten Platz.
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