Sigrid Leschinski vom St. Martinus Kindergarten in den Ruhestand verabschiedet
Von Hopfau im Schwarzwald führte der berufliche Lebensweg von Sigrid Leschinski nach Lörrach, Köln und Heubach. Vor 13 Jahren kam sie in den St. Martinus Kindergarten nach Bettringen — dort wurde sie gestern verabschiedet.
SCHWÄBISCH GMÜND
(nb). Die Liste der Attribute, mit denen die Redner die langjährige Erzieherin beschrieben, ist nicht allzu lang; sie beschränkt sich auf das Wichtige: Freundlich, liebenswert, stets ein „offenes Ohr“, immer zu einem Späßchen aufgelegt — das ist Frau Leschinsky. Oder vielmehr Frau Le, wie sie von den Kindern seit jeher genannt wird; Leschinsky auszusprechen ist einfach zu kompliziert. Als unkompliziert wird hingegen die scheidende Kindergärtnerin beschrieben. Ihre gute Laune habe dazu beigetragen, dass im Kindergarten eine familiäre Atmosphäre geherrscht habe, sagte Pfarrer Michael Benner. Auch mit den Jugendlichen des im selben Gebäude ansässigen Jugendraums habe sie ein freundliches Verhältnis gepflegt.
Mehrmals erwähnt wurde gestern auch der Einsatz Leschinskis für die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe. Seit zehn Jahren besteht diese Kooperation, bei der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut werden.
Ganz langsam habe man
1995 damit angefangen, so Rosemarie Abele von der Lebenshilfe, die sich gestern persönlich bei Sigrid Leschinski für deren Engagement bedankte. Abele lobte die vorbehaltlose Weise, mit der sich Kinder des Martinus-Kindergartens und der Lebenshilfe begegnen.
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