Das Forum Schönblick weihte seine „Gemeinde-Etage“ ein
Ein bedeutsamer Tag war es gestern für die Gemeinde auf dem Schönblick. Sie konnte im Forum ihre Gemeinderäume mit einem festlichen Gottesdienst, einem Festakt am Nachmittag und dem Tag der offenen Tür einweihen.
SCHWÄBISCH GMÜND (kos). Unter den Gästen waren auch der Erste Bürgermeister
Dr. Joachim Bläse und der evangelische Dekan Immanuel Nau. Mit dem Gottesdienst begann der Tag, an dem auch die Familie Flad als Missionare ausgesandt wurde. Es folgte die Eröffnung der neuen Gemeinderäume durch die Zerschneidung des Bandes, mit einem Bibelwort von Leiter Martin Scheuermann und der musikalischen Umrahmung durch den Posaunenchor mit „Nun danket alle Gott“. Am Nachmittag fand dann in den neuen Räumen der Festakt statt, zu dem Martin Scheuermann nach einem Musikstück der Schülerband der Musikschule viele begrüßen konnte.
Er hob hervor, dass die Gemeinde nun auch nach dem Umzug über Räume für den Kindergottesdienst, die Jungschar, die Jugend, einen Musikraum und auch eine Küche verfügen würde. Dabei erinnerte er auch an das
2005 begonnene Großprojekt des Forums Schönblick, für das rund
3,
5 Millionen Euro an Spenden eingingen, von denen die Schönblick-Gemeinde allein über eine Million beigetragen habe. Dies zeige die hohe Identifikation und Verbundenheit.
Auch in den Gemeinderäumen seien Tür und Tor für jeden geöffnet. Den vielen Helfern sprach er den Dank aus für die tatkräftige Hilfe, sei doch in den Gemeinderäumen fast alles durch Eigenarbeit entstanden. Das sei ein Zeugnis dafür, dass die Gemeinde lebe und sich engagiere. Nach gezeigten Bildern über die Bauphase und einem Lied der Kinder erfolgte die Schlüsselübergabe durch den Architekten Martin Klaiber, die als Mitglieder der Gemeinde seit zwölf Jahren mitarbeiten. Martin Klaiber dankte für das von Anfang an hervorragende und unkomplizierte Miteinander auch mit der Stadt Schwäbisch Gmünd bei der Umsetzung der Projekte.
Nach einem weiteren Musikbeitrag lobte Bürgermeister Joachim Bläse: „Die Gemeinde hat Unglaubliches und Vorbildliches in der Stadt geleistet.“ Er hob hervor, man sei miteinander auf dem Weg, und nur so könne es in einer Kommune funktionieren. So sei es ihm wichtig, die Grüße der Stadt und „der beiden Oberbürgermeister“ zu überbringen. Er habe die Gemeinde für ihren Mut bewundert und auch dafür, wie sich die Mitglieder einbringen würden.
Der Dekan des evangelischen Kirchenbezirks, Immanuel Nau, stellte heraus, dass der Gemeinde auf dem Schönblick eine interessante Innovation mit der „Gemeinde-Etage“ als Teil des Ganzen gelungen sei. Diese Arbeit im gesamten Haus solle aber kein Selbstläufer sein, sondern die Anbindung an den Menschen bringen, dem sie dienen soll.
Auch verspreche er sich einen sinnvollen und fruchtbringenden Synergieeffekt mit den landeskirchlichen Gemeinden. Dabei sah er es als eine Aufgabe, dass diese „Gemeinde-Etage“ mit den anderen Etagen der Evangelischen Landeskirche zur Entwicklung einer starken Hausgemeinschaft beitragen werde. Und der „Gemeinde-Etage“ wünschte er, dass in ihr viele gute Gemeindetage stattfinden mögen.
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