Konstituierende Sitzung des Ortschaftsrats Lautern
Zur konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrats Lautern begrüßte Ortsvorsteher Bernhard Deininger volle Besucherränge im Rathaus. Er verabschiedete Ortschaftsräte, die zum Teil sehr lange tätig waren und sich dadurch um den Ort in besonderer Weise verdient gemacht haben. Von Karin Abele
HEUBACH-LAUTERN. Der Ortsvorsteher nannte nicht nur die Wirkungszeit der einzelnen ausscheidenden Mitglieder, sondern gab einen Überblick über die Themen, die jeweils in dieser Zeit zu bearbeiten waren. Georg Enßle war seit
25 Jahren in diesem Gremium und im Vereinsleben aktiv tätig. Seit
1994 waren Josef Hieber und Helmuth Braun dabei. Der Ortsvorsteher dankte für das Engagement im Ehrenamt, bei dem mancher Kompromiss gefunden werden musste.
Deininger überreichte den Ausscheidenden eine Medaille und bat sie, sich auch weiterhin aktiv für Lautern und den Ort einzubringen. Bürgermeister Klaus Maier dankte mit dem neuen Heubach-Bildband für die vergangenen fünf erfolgreichen Jahre, in denen viel gearbeitet worden sei und Lautern ein noch schöneres Gesicht bekam.
Georg Enßle bedankte sich namens aller Ausscheidenden für die gute Zusammenarbeit unter wechselnder Besetzung, die Arbeit habe ihm viel Freude gemacht. Er wünschte dem neuen Gremium viel Erfolg bei der Qualitätsverbesserung, um die Bürger im Dorf zu behalten.
Die Neuen – Rainer Kühnhöfer, Brigitte Schlenker und Alois Weber – wurden mit den wieder gewählten Ortschaftsräten verpflichtet. Einstimmig benannte das Gremium Bernhard Deininger wieder als Ortsvorsteher und Marie-Luise Zürn-Frey als seine Stellvertreterin.
Eine Grundsatzdiskussion über die Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle schloss sich an. Ortsvorsteher Deininger schilderte Gespräche mit Musik– und Sportverein über deren Raumbedarf. Die Mehrzweckhalle, die
1975 eingeweiht wurde, muss energetisch und optisch saniert werden. Bürgermeister Klaus Maier und der Gemeinderat haben diese Problematik des öfteren diskutiert und klare Signale für eine Verbesserung ausgesandt. Im März war der Ortschaftsrat mit in Eschach, Ruppertshofen und Weiler in den Bergen, um entsprechende Hallenlösungen anzusehen und in Treffelhausen in der Roggentalhalle, bei der der Multifunktionsraum Bühnenanbau der Halle als gelungen angesehen wurde.
Die Verwaltung hat bereits umfangreiche Voruntersuchungen bezüglich einer Sanierung bzw. Erweiterung der Halle gemacht, da im Gemeinderat die Aufnahme ins Konjunkturprogramm II diskutiert wurde. Für eine Sanierung der Halle im Bestand mit behindertem gerechten Eingangsbereich vom Dorfhaus her sowie Behinderten WC beliefen sich die Kosten auf
800 000 Euro. Weder eine größere Küche noch der schlechte Zuschnitt des Foyer’s wären damit verändert. Wenn zusätzlich eine Bühne angebaut wird, die zugleich Probenraum und Gymnastikraum sein soll, sind insgesamt gute
1,
2 Mio. Euro notwendig. Wenn sämtliche Vereinswünsche auf der grünen Wiese erfüllt würden, wären etwa
2,
3 Mio. Euro nötig. Um den besten Vorentwurf auswählen zu können, sollen fünf Architekten um bis zu drei Skizzen (Grundrisse + Perspektiven + geschätzte Kosten) gebeten werden. Grundlage ist das Raumprogramm der Vereine mit behindertengerechtem Eingang, Behinderten-WC, Proberaum und Abstellraum (mindestens
125 m²) mit entsprechender Akustik und Höhe, größere Küche mit Theke, größeres Foyer /Garderobe. Brigitte Schlenker stellte fest, der Musikverein hänge in der Luft. Er habe ein Lagerproblem, die Bühne sei zu klein, außerdem sei die Küche unmöglich. Sie bat darum, es nicht auf die lange Bank zu schieben. BM Maier meinte, zum Abgabetermin
31. Oktober für das
ELR werde es nicht mehr reichen. Der Gemeinderat beschießt im September darüber, so wird es Frühjahr
2010; außerdem müsse der Gemeinderat Schwerpunkte setzen. Bis die Sporthalle in Heubach gebaut ist, ist die Stadt bis an die Obergrenze verschuldet.
Einstimmig wurde über den Vorschlag abgestimmt, dass die Ausrichtung der Halle die Belange der nächsten
20 –
30 Jahre erfüllen solle. Dies ist das Hauptziel des Lauterner Ortschaftsrats, denn es ist das kulturelle und sportliche Zentrum.
Einstimmig vergab der Rat
1000 Euro an den Förderverein Schule im Dorf. Um den Bedürfnissen der Kinder als auch den Eltern Rechnung tragen zu können, will der Förderverein Schule im Dorf ein erweitertes Betreuungsangebot mit Mittagessen an der Breulingschule anbieten. Jeden Dienstag werden die Kinder von
12 bis
13.
30 Uhr in den Räumen von Schule und kath. Kirchengemeinde von einer Mitarbeiterin betreut. Der Preis für das Essen wird voraussichtlich
2,
90 Euro betragen. Die Personalkosten betragen
1000 Euro. Dies ist ein Beitrag zur verlässlichen Grundschule.
Noch keine Kommentare vorhanden.