Alphabeta 2009 — preisgekrönte Reportagen aus der Region
Seit heute zeigt der Sammelband „Alphabeta 2009“ der heimischen Bevölkerung, wie Schüler des Abitur-Jahrgangs 2009 des Heubacher Gymnasiums ihre Heimat wahrnehmen und in Reportagen abbilden. Viele dieser Arbeiten wurden in der FAZ abgedruckt.
HEUBACH
(pm). Es gibt Gegenden in Deutschland, über die überdurchschnittlich oft etwas in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen ist. Eine davon ist der Ostalbkreis. Leser in ganz Deutschland kennen die Region rund um den Rosenstein durch Reportagen, die in den vergangenen zwei Jahren von Schülern des Rosenstein-Gymnasiums Heubach in der
FAZ und der FAS veröffentlicht wurden. Alphabeta hat sich seit der Erstausgabe
1994 zu einer Reihe entwickelt, die fast regelmäßig im zweijährigen Rhythmus erscheint. „Alphabeta
2009“ folgt nun bereits im Abstand von nur einem Jahr auf „Alphabeta
2008“. In dem roten Büchlein sind auch alle prämierten Reportagen der Fazit-Preisträger, Magnesium-Preisträger sowie die Preisträger-Artikel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wieder abgedruckt. Die auf
160 Seiten vereinigten Arbeiten der Heubacher Gymnasiasten, zum größten Teil Reportagen, erblicken nun also bereits ein zweites Mal das Licht der Öffentlichkeit. Wie aus dem Schriftbild ersichtlich wird, haben die Artikel über drei Publikationsorgane den Weg zu ihren ersten Lesern und in diesen Sammelband gefunden: zum kleineren Teil über die „Kleine Zeitung“ und zum größeren Teil über die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Alle Arbeiten stammen von Schülern, die im Laufe der Oberstufe an den Projekten „Jugend schreibt“, „Jugend und Wirtschaft“ und „Umwelt baut Brücken“ teilgenommen haben und die Ethikkurse und die Deutschkurse von
Dr. Helmut Rössler. besuchen.
Auf die Reportagen, die in der „Kleinen Zeitung“ veröffentlicht wurden, folgen
75 Seiten mit Reportagen, die in der
FAZ zu lesen waren, darunter zwei Arbeiten über das Unternehmen „Schleich“ und über „Body Painting“, die im Wirtschaftsteil der
FAZ zu lesen waren. Dank der gut recherchierten Reportagen erfuhr man auch im Rest Deutschlands von epileptischen Hunden, Kräuterpädagoginnen, Graffiti-Sprayern, Kammerjägern, Body-Building-Weltmeistern, Aids-Hilfe-Projekten, von Erlebnis-Essen im Dunkeln und Erfahrungen mit Adoptionen. Mit insgesamt
18 veröffentlichten Reportagen auf der
FAZ–Seite „Jugend schreibt“ tritt der Deutschkurs dieses Abiturjahrgangs mit fast der gleichen Publikationsdichte die erfolgreiche Nachfolge des Vorgängerjahrgangs bei „Jugend schreibt“ an. Die Deutschklasse war wie die Vorgängergruppe die erfolgreichste Klasse unter insgesamt
100 Schulen aus ganz Deutschland, die am einjährigen Oberstufenprojekt der
FAZ teilnahmen.
Im Januar
2009 erhielten mit Elian Keller und Johannes Lieb zwei Schüler des Heubacher Gymnasiums Fazit-Preise in Höhe von je
3600 Euro für ihre fünf bzw. sechs in der
FAZ abgedruckten und hier wieder publizierten Reportagen. Auch beim
4. Magnesium-Preis, den der Schulverein M’Agnesium von der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule in Schwäbisch Gmünd
2008 baden-württemberg-weit ausgelobt hat, waren diese beiden Schüler sowie ihre Mitschüler Lena Fahrian und Saskia Müller erfolgreich. Mit je
500 Euro wurden ihre Siegerarbeiten des
4. Magnesium-Preises preisgekrönt. Die vier Arbeiten werden hier ein zweites Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie man an den veröffentlichten Bildern sieht, sind viele der Reportagen aus Heubach die Aufmacher der thematisch gehaltenen Jugend-schreibt-Seiten der
FAZ gewesen. Zu diesen Reportagen wurde extra Illustrationen geschaffen, die wesentliche Aussagen der Reportagen auf den Punkt bringen und erkennen lassen, welche Bedeutung den einzelnen Reportagen aus Heubach zuerkannt wurde. Mit dieser Alphabeta-Ausgabe, der achten seit
1994, können sich die Leser ein eigenes Bild machen. Die Schüler der Projektklasse haben aber nicht nur in der
FAZ publiziert, sondern auch für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ zwei Themenseiten geschrieben und gestaltet. „Umwelt baut Brücken“ heißt ein Projekt der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ (DBU), das deutsche Schulen und Schulen aus ost– und südosteuropäischen Ländern zu Projektpartnern im Bereich der Umweltrecherche und des Umweltjournalismus macht. Auf diese Weise haben die diesjährigen Abiturienten zweimal je eine Woche gemeinsam mit Gymnasiasten aus dem slowenischen Ptuj recherchiert – einmal in Ptuj und Lako und einmal in Bad Boll – und haben ihre Ergebnisse in je fünf Reportagen und Berichten in der FAS publiziert. Im vierten Projektjahr wurde sogar eine der beiden Themenseiten mit dem Thema „Umweltgerechte Materialien aus biotechnisch gewonnenen Polymeren und Recyclingmaterial“ mit einem Preisgeld von
2250 Euro als beste der
70 deutschsprachigen Seiten beim Abschluss-Treffen in Warschau ausgezeichnet.
Die letzten
40 Seiten von Alphabeta sind Umweltreportagen, die zeigen, weshalb das Projekt „Umwelt baut Brücken“ das
UNESCO–Prädikat für „Nachhaltige Bildung“ erhalten hat.
Den
160-seitigen Sammelband mit den Arbeiten der jungen Journalisten und Abiturienten gibt es in Heubacher Buchhandlungen und im Sekretariat des Rosenstein-Gymnasiums.
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