Freigelände im Kloster Lorch wurde zum Skulpturenpark
Am vergangenen Sonntag waren fast alle Parkplätze rund um das Kloster Lorch belegt. Jung und Alt strömten auf das Gelände. Grund dafür war nicht nur das gute Wetter, das Petrus den Lorchern beschert hatte, sondern ein Festprogramm zum Thema „Staufer“. Von Eduard Kessler
Aus diesem Anlass organisierte das Touristikbüro Kloster Lorch eine Ausstellungsnacht im Fackelschein. Rund um die Klosterkirche wurden Skulpturen ausgestellt.
In der Kirche gestalteten die Organisatoren eine Dauerausstellung; und auch das im Kapitelsaal ausgestellte Rundbild zur Staufergeschichte, welches der Lorcher Bildhauer Hans Kloss vor einiger Zeit angefertigt hatte, konnte bestaunt werden. Bei der guten Witterung nahmen sich viele Besucher Zeit und spazierten kurz vor den Vorführungen über das Klostergelände, bewunderten an der Klostermauer die schöne Aussicht auf das Remstal und die Dreikaiserberge sowie die vielen Kräutergärten.
Von großem Interesse war für die Besucher auch die Greifvogelshow im kleinen staufischen Falkenjagdlager auf dem Klostergelände. Die Gäste erfuhren dort einiges über die Eulen. Falken, Bussarde und Adler flogen währenddessen frei über das Gelände, glitten über die Köpfe der Besucher und griffen nach „Beute“. Der Höhepunkt war die Jagd nach einem „Kaninchen“ — einem Fell, an dem eine Fleischbeute befestigt war.
Noch keine Kommentare vorhanden.