Nach der Verabschiedung ihres Rektors Ingo Pohl schenkten ihm seine Schüler ein Kindermusical
„Tuishi pamoja“ ist Swahili und bedeutet „wir wollen zusammenleben“. Das gleichnamige Kindermusical wurde dieser Tage in Eschach aufgeführt – ein weiterer Abschiedsgruß für den scheidenden Rektor Ingo Pohl.
ESCHACH (rz). „Tuishi pamoja“ wird Tuischi pamodscha gesprochen, wie die Kinder gelernt haben und das Publikum sehr schnell erfährt. Gesungen, erzählt und gespielt wurde dieses Stück fast
40 Kindern der Klassen
2 bis
4. Sie bereiteten sich ein halbes Jahr intensiv auf die Aufführung vor. Im Chor und der Instrumental-AG wurden acht Lieder einstudiert, darunter zwei Solostücke – eingängige Melodien, etwa im Zebra-Song, in der Löwenmusik oder , bei „Ach, wärt ihr bei mir“. In der Theater-AG wurden die Kinder zu kleinen Schauspielern, die auch mal so richtig streiten dürfen. Gemeinsam wurden T-Shirts bemalt, Giraffenköpfe (natürlich mit Hals) gestaltet und Trommeln und Regenmacher gebaut.
Nach dem offiziellen Teil ging es dann endlich los und die Kinder marschierten in die völlig überfüllte Gemeindehalle mit dem Lied „Seid willkommen“. Während der folgenden halben Stunde musizierten, sangen und spielten die Kinder hochkonzentriert und mit Begeisterung.
Die Geschichte: Zebras und Giraffen leben nebeneinander in der Savanne und nehmen wenig Notiz voneinander — nur das Giraffenkind Raffi und das Zebrakind Zea sind neugierig aufeinander und werden dafür von ihren Eltern getadelt und von den Herden verspottet. Machen Streifen wirklich doof? Und stimmt es, dass man mit langhalsigen Tieren sowieso nicht vernünftig reden kann? Zum Glück sind da noch die pfiffigen Erdmännchen und der Angriff der Löwen, der ausnahmsweise mal was Gutes bewirkt. Die beiden Herde, die Zebras und die Giraffen, werden schließlich Freunde, wie’s Raffi und Zea ihnen gezeigt haben. Und so heißt es dann zum Schluss: „Tuishi pamoja daima milele! Wir wollen Freunde sein, für immer. Und wer freut sich besonders darüber? Natürlich die Erdmännchen. Die wirklich beachtlichen Leistungen der Kinder wurden mit tosendem Beifall belohnt. Als Zugabe musizierten die Kinder nochmal das Lied „Wir sind Freunde“, und wurden dabei von den mit klatschenden Gästen begleitet.
Am Ende waren sich alle einig: Der Riesenaufwand hatte sich gelohnt.
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