Oldtimer-Rallye „2000 km durch Deutschland“ machte gestern Station auf dem Marktplatz
So viele auf einem Haufen sieht man normalerweise höchstens im Museum. Gestern kamen 59 Oldtimer durch Schwäbisch Gmünd, wo sie auf dem Marktplatz eine Stempelstelle der Rallye „2000 km durch Deutschland“ anfahren mussten. Von Manfred Laduch
SCHWÄBISCH GMÜND. Die geballte Präsenz von Chrom und Weißwandreifen lockte viele Zuschauer an. Trotz schlechten Wetters – das auch dafür sorgte, dass einige Cabrio-Oldtimer sehr spät kamen, weil ihre Fahrer zeitweise irgendwo Unterschlupf suchen mussten. Fachkundig stellte Robert Frank von der Tourismus– und Marketing
GmbH den Gästen die jeweils vorfahrenden Oldtimer vor.
Die „Geburtsjahrgänge“ reichten von
1921 bis
1982 und vom Bentley bis (man glaubt es kaum, dass auch die schon zu den Oldtimern zählen) zum Mazda.
Einige Wagen wurden besonders bestaunt. Zum Beispiel ein riesenhaftes schwarzes Cadillac Club Coupe von
1942 oder ein Chevrolet Bel Air von
1957. Letzterer blieb dann allerdings am „Rosenbergle“ beim Königsturm mit einer Panne liegen, wurde zum Marktplatz vermeldet.
Besonders elegant auch die Jaguar Mk II. (
1962/
63) oder der lange Mercedes Benz
300 D aus dem Jahr
1958. Mancher Senior erinnerte sich auch an den prominenten Vertreter des öffentlichen Nahverkehrs, der an der Rallye teilnahm: Der Setra S
9 Omnibus aus dem Jahr
1959.
Besonders zahlreich vertreten war die Marke Porsche. Hier reichte die Spannweite vom sehr klassischen
356 A-Coupé (
1958) bis zum
911 RS
3,
0 (
1977). Direkt in Gmünd schlossen sich übrigens Reinhard und Ute Görke aus Aalen mit ihrem Hanomag Rekord Cabrio dem Konvoi an.
Von Gmünd, wo die neuntägige Rallye von Hannover über die Schweiz bis Düsseldorf zum fünften Mal zu Gast war (zuletzt
2005) ging die Strecke weiter über Geislingen nach Ulm.
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