Deutsch-ungarische Kirchenpartnerschaft nimmt mit Jugendaustausch ihren Auftakt
Eine evangelische Kirchenfreundschaft zwischen den Partnerstädten Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár ist beschlossene Sache. Ein Jugendaustausch bildet bereits den Auftakt.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). Unter der Führung von Pfarrer Andras Bencze weilen gegenwärtig Jungen und Mädchen aus der ungarischen Partnerstadt in Schwäbisch Gmünd. Untergebracht sind die Gäste im christlichen Ferien– und Kongresszentrum Schönblick auf dem Rehnenhof. Bei den Jugendlichen handelt es sich sozusagen um die Pioniere einer angestrebten Partnerschaft zwischen den evangelischen Kirchengemeinden in Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár. Einige engagierte Kirchgänger in Schwäbisch Gmünd, darunter auch der Vorsitzende des Vereins Städtepartnerschaft,
Prof. Dr. Reinhard Kuhnert, hatten die Kontakte hergestellt. Die evangelische Schönblick-Gemeinde hat nun auch namens der anderen Kirchengemeinden in Schwäbisch Gmünd die gastgebende Ausführungsrolle übernommen. Die Vorteile dort liegen angesichts der Übernachtungsmöglichkeiten natürlich auf der Hand. Schönblick-Geschäftsführer Martin Scheuermann erklärt, dass man diese Aufgabe sehr gerne übernommen habe. Partner in Ungarn ist die Martin-Luther-Gemeinde. Mit einer ersten Gruppe ist nun der dortige Pfarrer angereist. Die Gastgeber haben ein umfangreiches und vielfältiges Besichtigungsprogramm vorbereitet. Ganz ideal ist es für die jungen Leute aus Ungarn, dass sie am kommenden Wochenende auch am alljährlichen Landesjugendtreffen auf dem Schönblick-Gelände teilnehmen können. Bis zu
800 Teilnehmer werden zu diesem christlichen Festival mit viel Musik, Begegnung, geistige und geistliche Orientierung sowie sozialen Aktionen in ganz Gmünd erwartet.
Noch keine Kommentare vorhanden.