Die Nachfrage bei der Ferienkinderbetreuung im Heubacher Kinderhaus ist groß
Drei bis vier Wochen dauern die Sommerferien in den Heubacher Kindergärten. Schön für die Kids, aber angesichts von rund 30 Urlaubstagen im Jahr zu lange für manche Eltern. Aus diesem Grund hat die Heubacher Stadtverwaltung nun eine Ferienkinderbetreuung ins Leben gerufen. Von Nicole Beuther
HEUBACH. Die kommt gut an. Bei den Eltern, und bei den Kindern sowieso. Vor allem für die Dreikäsehochs, die das Kinderhaus am Auhölzle, wo das ganze stattfindet, bislang noch nicht kannten, gleicht das ganze einem Abenteuer. Hier gibt es wirklich alles — eine Höhle, eine Rutsche, Bastelmöglichkeiten und vieles andere mehr. Drei Wochen lang werden die Drei– bis Neunjährigen betreut. Und wenn ein Gast ins Kinderhaus kommt, dann wird er mit Fragen gelöchert, so wie gestern Bürgermeister Klaus Maier und Hauptamtsleiter Eckhard Häffner.
„Was ist Deine Lieblingsfarbe?“, fragte die sechsjährige Vanessa den Bürgermeister. „Rot“, lautete die Antwort. Vanessa: „Und was ist Dein Lieblingstier?“ Maier: „Der Elefant.“ Vanessa: „Und was ist Deine Lieblingszahl?“ — Maier: „Sieben“. „Dann isch Dei Elefant rot und hat sieben Beine“, so das Fazit der Sechsjährigen.
Wie einige andere Kinder der Ferienkinderbetreuung kommt Vanessa aus Lautern. „Kinder aus dem ganzen Stadtgebiet sind hier“, so Klaus Maier.
Die Anzahl der Teilnehmer variiert, vergangene Woche waren es
15, derzeit sind es
20. Manche sind drei Wochen hier, einige kommen für ein paar Tage. Dass die Jüngsten drei und die Ältesten neun Jahre alt sind, stört dabei nicht. „Die Großen helfen den Kleinen“, erklären die Erzieherinnen Anke Wirth und Alexandra Schill, die für diese drei Wochen engagiert wurden.
Klaus Maier ist froh, dass es dieses Angebot nun gibt; „bei Elternversammlungen wurde dieser Wunsch oft geäußert“. Von sieben bis
13 Uhr werden die Kinder betreut. Nach einem gemeinsamen Frühstück können die Kinder herumtollen — im Kinderhaus gibt es allerhand zu entdecken — die Höhle, die Rutsche, der Kreisel und all die anderen schönen Dinge. Keine Frage: der Wohlfühlfaktor ist groß. Täglich stehen zudem Aktionen an. Dann wird beispielsweise getanzt oder gemalt. Und wer viel spielt, der braucht freilich auch eine kräftigende Nahrung. Die wird von den Erzieherinnen und den Kindern gemeinsam zubereitet.
Noch keine Kommentare vorhanden.