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» Ostalbkreis | Donnerstag, 13. August 2009

Gelungenes Sommerfest des Musikverein Heuchlingen mit viertägigem Programm

Das Kabarett mit zwei echten Gscheidles, der Teebeutelweitwurf für den Nachwuchs , Musik vom Michael-​Jackson-​Titel bis zur zünftigen Blasmusik – es war allerhand geboten. Dazu gab’s bewährt gute Bewirtung und viele gutgelaunte Helfer: Mehr brauchen die Heuchlinger nicht für ein tolles Fest.

HEUCHLINGEN. Für ein schönes Sommerfest hatte der Musikverein Heuchlingen an diesem Sommerferienwochenende alle Zutaten beisammen. Das versprochene abwechslungsreiche Programm über vier Tage war ein voller Erfolg, wie an den zahlreichen Besuchern zu erkennen war. Zu verdanken war all dies den Helfern und Mitwirkenden, ohne die diese Großveranstaltung nicht zu meistern gewesen wäre. Das Kabarettduo Alois & Elsbeth traf am Freitagabend den schwäbischen Nerv und belohnte die Heuchlinger für ihr Kommen. Was mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird, war die große Publikumsnähe der beiden „Gscheidles“ – vielleicht näher als dem einen oder anderen lieb war. Auf diese Weise zauberten sie Lachen in die Gesichter besonders derer, die nicht kurzerhand mit in das Programm eingebunden waren und sich auf der Bühne wiederfanden.
Am Samstagabend war der Musikverein Horn zu Gast; daraus wurde ein fröhlicher Abend im Zeichen der Blasmusik, bei dem sich die Besucher erwartungsgemäß richtig gut unterhielten
„Ruht ein wenig aus“ war das Motto des Familiengottesdienstes, mit dem der Sonntag begann. Eine kleine Ruheinsel innerhalb des Festprogramms bevor für das leibliche Wohl gesorgt war. Hinter der Theke arbeitete man Hand in Hand und die Musikvereine Bartholomä und Spraitbach sorgten für gute musikalische Unterhaltung zu Spanferkel und Rigatoni. Am Abend unterhielt der Musikverein Heuchlingen seine Gäste selbst. Von Michael Jackson bis hin zum Böhmischen Traum reichte die Spannweite der Musikstücke und die Resonanz der Besucher verbreitete unter den Musikern auf der Bühne erst recht Spass am Spielen.
Am Montag sorgte das Wetter für eine kleine Abkühlung, doch das interessierte die kleinen Gäste nicht sonderlich. Schnell waren die einzelnen Stationen der Spielstraße nach innen in das Zelt verlegt; gefragt waren Geschicklichkeit und Balance. Vom Kinderschminken ging es mit neuem Schmetterlings– oder Piratengesicht auf die Reise, denn Zug und Schienen wollten vor dem Zelt warm gefahren werden. Jetzt mussten sich die Kinder nur noch entscheiden, ob sie Lokomotive oder Waggon sein wollten, und schon ging es los — volle Fahrt voraus in die Sommerferien. Auch Eltern waren eingeladen, sie durften sich zwar nicht beim Teebeutel-​Weitwurf austoben, genossen jedoch Kaffee und Kuchen.
Das Wetter fing sich und spielte am Ende wieder mit, sodass einem schönen letzten Festabend nichts mehr im Wege stand. Den Schlusstakt spielte die Band Sexy Five; mit ihr als letzten Programmpunkt ließen Musikverein und die Besucher das Sommerfest ausklingen.
 

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