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» Ostalbkreis | Freitag, 14. August 2009

Albvereins-​Ortsgruppen Lorch und Waldhausen wanderten im Saalachtal

Kürzlich starteten die Ortsgruppen Lorch und Waldhausen des Schwäbischen Albvereins zur jährlichen Wanderausfahrt. Ziel war das Städtchen Lofer in der österreichischen Alpenregion westlich des Nationalparks Berchtesgaden. 49 wanderfreudige Personen traten die Reise an, die Michael Schmidt seit vorigem Jahr organisiert hatte.

LORCH (pm). Nach dem Einsammeln aller Mitreisenden ging die Fahrt nach Erding in die bekannte Weißbierbrauerei. An die Besichtigung derselben — besonders interessant das Hochregal-​Reifelager — schloss sich ein Weißwurstessen mit Bierprobe an. Da Bier auch müde macht, dauerte es scheinbar nicht lange bis zur Ankunft in Lofer.
Am Sonntag begleitete Wanderführer Schorsch eine 18köpfige Gruppe von der Vorderkaseralm über 750 Höhenmeter zur Hochkaseralm und zurück. Wanderführerin Enzi führte 32 Wanderlustige zur Dasenalm sowie anschließend durch die Vorderkaserklamm, eine der schönsten Schluchten, die man bei den Wanderausfahrten bisher erlebt hatte.
Am dritten Tag ruhte der Bus. Mit der Loferer Kabinenseilbahn gelangten alle zum Loderbichl auf 1010 Meter Höhe. Von dort führte Schorsch elf Teilnehmer über das 1750 Meter hohe Grubhörndl und die Loferer Alm zur Soderkaserhütte, während 38 unter Michael Schmidt auf direktem Weg ans gleiche Ziel kamen.
Am Dienstag war ein Ausflug zum Königssee an der Reihe. Ein elektrisch angetriebenes Schiff brachte die Gruppe zum Touristenziel Sankt Bartholomä mit seiner bekannten Kapelle. Beeindruckend fanden alle den Widerhall der Trompetenklänge an der Echowand, die steil aus dem See aufragt. Mit Spazierengehen und Mittagessen verging die Zeit wie im Flug. Am Nachmittag rollte der Bus zum Dokumentationszentrum Obersalzberg. Nach dessen Besichtigung folgte ein Abstecher auf die Roßfeldstraße mit ihren grandiosen Bergpanoramen. Der fünfte Tag war wieder dem Wandern gewidmet. Direkt vom Hotel aus führte Enzi 36 Wanderer über den Josef-​Pavillon zum Knappenstadl. 13 Teilnehmer fuhren mit dem Bus zum Knappenstadl, um mit Schorsch über die Scheffsnothalm, vorbei am Hundshorn und über den Hundsattel zurück zum Knappenstadl zu wandern. Zeitweise beeinträchtigte ein längerer Regenschauer die Wanderlust, doch bis zum Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt.
Lob und Dank galt den Wanderführern. Beide verstanden es, fürsorglich mit den Wanderern umzugehen und vor allem das Wandertempo so einzupegeln, dass niemand leiden musste.
Viel zu schnell verging die Zeit und so nahmen die Albvereinler am Donnerstag Abschied von der schönen Landschaft. Die Rückfahrt mit Zwischenstopp in der sehenswerten Stadt Rattenberg verlief ohne Probleme. Am frühen Abend traf man in Rotensohl zum Abschluss im Gasthaus Waldhorn ein.
 

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