Abwrackprämie belebt Automarkt
Einen wahren Rekord an Kfz-Abmeldungen mit Verwertungsnachweisen melden die Zulassungsstellen des Landratsamts Ostalbkreis.
OSTALBKREIS
(pm). Seit Januar wurden bereits
6590 solcher Verwertungsnachweise von anerkannten Verwertungsbetrieben, die für den Erhalt der Abwrackprämie erforderlich ist, vorgelegt. Die betreffenden Fahrzeuge werden damit formell außer Betrieb gesetzt und verschrottet, der Fahrzeughalter kann bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die Umweltprämie in Höhe von
2500 Euro beantragen.
Die Bilanz der An– und Abmeldungen in den Kreiszulassungsstellen ergibt, dass sich der Kraftfahrzeugbestand im Ostalbkreis seit dem
1. Januar erhöht hat. So melden die Zulassungsstellen zum
1. Juli
2009 einen aktiven Bestand von insgesamt
243 335 Fahrzeugen. Dies sind
3822 Fahrzeuge oder
1,
6 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.
Bei den Pkw hat der Bestand um
1595 Fahrzeuge oder
0,
94 Prozent auf
171 195 zugenommen – noch im vergangenen Jahr hätte wohl niemand solche Zuwächse für möglich gehalten. Nach den Pkw zahlenmäßig größter Posten in der Kfz-Bilanz sind die Anhänger, von denen zum
1. Juli
28 760 gemeldet waren. Arbeitsmaschinen und sonstige Kraftfahrzeuge liegen mit einem Zuwachs von
9,
11 Prozent an der Spitze, angemeldet sind
2599.
Die zweitgrößten Zuwächse verzeichnen — sicherlich saisonal bedingt — die Krafträder, deren aktiver Bestand von
17 267 auf
18 389 gestiegen ist. Die Zahl der Kraftomnibusse stieg von
291 auf
302, die Zahl der Lkw von
7706 auf
7950. Zugmaschinen sind kreisweit
14 140 angemeldet.
Noch keine Kommentare vorhanden.