Der im Gemeinderat der Stadt Heubach gefasste Beschluss, die Tennishalle zu kaufen, wurde schneller umgesetzt als gedacht
Seit gestern gehört die Heubacher Tennishalle nicht mehr der Tennishalle Heubach GmbH, sondern der Stadt. Schon vor einem Jahr wurde dieser Beschluss im Gemeinderat gefasst. Da vor zwei Tagen ein anderer Interessent angekündigt hatte, das Grundstück zu kaufen, musste gehandelt werden. Von Nicole Beuther
HEUBACH. Schon seit rund drei Jahren wird die Tennishalle zum Verkauf angeboten. „Es gab von Anfang an Konkurrenten“, so Bürgermeister Klaus Maier, der gestern versuchte, alle Gemeinderäte telefonisch über die neue Sachlage zu informieren, „ich habe nicht alle erreicht.“ Da der Beschluss jedoch bereits im vergangenen Jahr gefasst worden sei, ist Bürgermeister Klaus Maier guten Mutes, dass alle Räte mit dem vorgezogenen Kauf einverstanden sind.
Einen weiteren Zeitaufschub konnten sich die Verantwortlichen der Stadt Heubach nicht mehr leisten. Der Gedanke, dass ein anderer Interessent das Grundstück an der Mögglinger Straße kaufen könnte, behagte den Räten von Anfang an nicht. Dabei ging es der Stadt weniger um die Tennishalle, sondern vielmehr um das Grundstück an sich. Dieses nämlich befindet sich in Nachbarschaft zum Freibad, zum Tennisplatz, dem Stadion und dem Fun-Park mit Half Pipe, Bolzplatz, Basketballplatz und einer Grill-Hütte. Das
4500 Quadratmeter große Grundstück, auf welchem die Tennishalle steht, soll sich in diese Umgebung einfügen. Auch sei die Option (Frist bis
2012) vorhanden, den anliegenden Acker mit einer Größe von einem Hektar zu erwerben, erklärt Maier, der sich gut vorstellen kann, dass in einigen Jahren dort, wo jetzt die Tennishalle steht, ein weiterer Sportplatz oder ein Festplatz gebaut werden könnte.
Vor
30 Jahren wurde die Tennishalle, finanziert von den Kapitaleinlagen der
29 Gesellschafter, gebaut. Die
GmbH wird nun aufgelöst. Über die Kosten, die der Stadt durch den Kauf des Grundstücks entstehen, möchte Klaus Maier nichts sagen. „Wir versuchen hier so kostendeckend wie möglich zu arbeiten“, so der Bürgermeister, der von einem „sehr günstigen Quadratmeterpreis“ spricht. Insgesamt misst das Grundstück
4500 Quadratmeter.
Als der Beschluss im vergangenen Jahr vom Gemeinderat gefasst wurde, war klar, dass im Falle eines Kaufs die Heizanlage repariert werden muss. Diese Arbeiten wurden jedoch vom bisherigen Betreiber bereits im Winter vorgenommen, sodass nun lediglich kleinere Arbeiten anstünden, so Klaus Maier.
Ansprechpartner für all jene, die die Halle nutzen möchten, ist nach wie vor Thomas Elbert von der Tabakbörse.
Noch keine Kommentare vorhanden.