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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 24. August 2009

Auf dem Schwarzhorn: Spiele schweißten die Bargauer Ministranten zur Gemeinschaft zusammen

Auch heuer sollte die Bargauer Ministrantenfreizeit zu Beginn der Schulferien wieder auf dem Schwarzhorn stattfinden. Allerdings mit einem völlig neuen Programm als die Jahre zuvor und das erste Mal unter einem Motto: „Ich bin ein Mini — holt mich hier raus!“

GNÜND-​BARGAU (dob). In Anlehnung an die Dschungel-​Soap zog sich das Motto wie ein roter Faden durch die einwöchige Freizeit und bereitete den 35 Bargauer Minis eine Unmenge Spaß. Was die Stars im Dschungel-​Camp durchstehen mussten, das sollten die Minis bei den Gemeinschaftsspielen ebenso erleben — zugegeben in etwas abgeschwächter Form.
Los ging es am Montag in der ersten Ferienwoche. Schon bei der Begrüßung auf dem Feuerseeparkplatz, war viel Action angesagt. Erst nach bestandener Prüfung — statt Haifisch schnappen, musste nach Gummibärchen getaucht werden -. ging es frohgemut übers Bargauer Horn auf Schusters Rappen Richtung Schwarzhorn-​Haus. Bei einem Zwischenstopp in Weiler wurde eine kleine Rast eingelegt und weiter ging es in getrennten Gruppen mit einem Geländespiel.
Auf dem Hornberg trafen sich dann alle Gruppen wieder und bewältigten zusammen die letzte und steilste Wegstrecke zum Schwarzhorn hoch. Mit großer Freude über den geschafften Gewaltmarsch wurde das das dortige Jugendhaus von den Ministranten in Beschlag genommen. Nach einem stärkenden Abendessen wurde das Schwarzhorn-​Wimpel in vier Gruppen gestaltet. Zum Schluss wurden alle Stoffe zusammengenäht und heraus kam das Bargauer Wahrzeichen: die Jakobusmuschel. Der nächste Tag war gefüllt mit allerlei Workshops. Jeder Ministrant bekam ein T-​Shirt im Dschungel-​Look und durfte Stirnbänder mit abenteuerlichen Namen bemalen. Zum Überleben in der Natur gehörte natürlich ein Lagerfeuer, für das erst mal Holz im Wald organisiert werden musste.
Abends wurde dann am Lagerfeuer noch viel gegrillt, Stockbrot gebacken und bis in die Nacht hinein gesungen.
Die weiteren Tage vergingen wie im Flug. Die Gruppen durften sich bei Sackhüpfen, Slackline-​Balancieren, Tauziehen und Ballturnieren miteinander messen. Da das Wetter sich von der besten Seite zeigte, brachte die Wasserballschlacht eine willkommene Abkühlung.
Bei der Siegerehrung gab es nur Gewinner. Nicht nur die schönen Preise trösteten selbst die Letztplatzierten. Das Spiel, das sich über mehrere Tage hinzog hatte allen riesig Spaß bereitet und die Ministranten zu einer tollen Gemeinschaft zusammengeschweißt.
Das absolute Highlight war dann der Ausflug nach Straßdorf zum Pfeil– und Bogenschießen. Die Aktiven des Bogensportclubs Straßdorf nahmen sich einen halben Tag Zeit, um die noch unerfahrenen Kinder und Jugendlichen zu zeigen, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. Jeder Mini wollte seine Sache gut machen und wenigstens ab und zu mal einen Treffer auf der Scheibe landen.
Als einmaliges Erlebnis dürften auch die Nächte im Freien in Erinnerung bleiben. Biwakieren war angesagt. Auf einer großen Plane wurde das Schlaflager unter freiem Himmel hergerichtet. Welch ein Abenteuer, nach einer Nachtwanderung mit Fackeln, dann noch die Nacht im Freien zu verbringen. Als ob das für die jüngeren Minis nicht schon aufregend genug gewesen wäre, wurde der Tag mit einer Gruselgeschichte beendet.
Der letzte traditionell bunte Abend, bei dem jeder Mini etwas vorführen durfte, war wieder ein voller Erfolg. Es wurde viel gelacht und keiner wollte an das nahe Ende der Freizeit denken. Nach einer gemeinsamen Putz– und Säuberungsaktion trudelten dann die Eltern ein, um gemeinsam mit ihren Kindern den Abschlussgottesdienst zu feiern. Der Gottesdienst im Freien gestaltete Pfarrer Benner, der sichtlich Freude hatte, einige Tage beim Mini-​Camp mit dabei zu sein.
Im Gottesdienst hatte auch der Dank an die jungen Betreuer und das Küchenteam des Jugendausschusses seinen Platz. Eine rundum gelungene Freizeit ging zu Ende, darin waren sich alle einig. Und schon werden neue Ideen für die Freizeit im kommenden Jahr gesponnen.
 

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