Seelsorgeeinheit „Am Limes“ hatte eine Radwallfahrt zum Chiemsee organisiert
Wie jedes Jahr, so begaben sich 21 Radlerinnen und Radler der Seelsorgeeinheit „ Am Limes“ auch heuer wieder auf ihre 3-tägige Radwallfahrt. Das Ziel war diesmal das Umfeld des Chiemsees. Von Josef Röhrle
SCHWÄBISCH GMÜND. Mit den Autos, beladen mit den Rädern, wurde frühmorgens um
5 Uhr gestartet. Zügig erreichten die Pilger auf der Autobahn die Autobahnkapelle bei Adelsried, wo man eine Kaffeepause einlegte und anschließend in einem Impuls auf die Radwallfahrt eingestimmt wurde.
Über Bad Endorf erreichte die Gruppe gegen
10 Uhr das Hotel Seeblick am Pelhamer See. Nachdem die Räder startklar gemacht waren, ging es los Richtung Gstad am Chiemsee. Mit dem Schiff erreichten die Gmünder die Fraueninsel. Die altehrwürdige Klosterkirche barg eine große Zahl von Dokumenten von Heilungen und Erhörungen durch die selige Irmengard, die
866 gestorbene Äbtissin des Klosters und Patronin des Chiemgaues.
Nach einem Inselrundgang und Rückkehr zum Radparkplatz radelte die Gruppe weiter zur Unterkunft. Mit einem Morgenimpuls in der hoteleigenen Kapelle begann der nächste Tag. Gut gerüstet startete die Gruppe zur Chiemseeumrundung. Auf dem Uferradweg, bei bestem Radlerwetter, wurde bald der Hafen von Prien erreicht, der zu einer kurzen Rast einlud.
Die Mittagspause verbrachten die Radlerinnen und Radler in einem kühlen Biergarten bei bayrischen Spezialitäten. Nach
62 Kilometern freute sich die Gruppe, wieder wohlbehalten zum Abendessen antreten zu können. Anschließend saßen die Radler noch lange im Biergarten zusammen um den Durst zu löschen.
Der nächste Tag begann mit der Räumung des Quartiers und der Fahrt mit den Pkw nach Moosen an der Tiroler Aach. Von dort fuhren die Radler auf dem Dammradweg bis nach Marquartstein. Nach einer Mittagspause ging’s wieder zurück zu den Fahrzeugen und auf der Autobahn weiter nach Hause.
Am späten Nachmittag trafen sich die Teilnehmer noch zu einem geselligen Abschluss in der „Krone“ in Zimmern. Dort gab es Lob für Werner und Barbara Ritzer, die auch in diesem Jahr die Radwallfahrt hervorragend vorbereitet und durchgeführt hatten.
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