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» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 28. August 2009

„Gmünder Tag“ der kleinen Gartenschau in Rechberghausen

Auf Gmünd aufmerksam machen, Gmünd als attraktive Stadt präsentieren. Das ist ein Ziel des Gmünder Tages in Rechberghausen. Gleichzeitig geht es aber auch darum, ein Gefühl dafür zu schaffen, wie unglaublich gut eine Gartenschau einer Stadt, einem Gemeinwesen tun kann.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Am letzten Feriensonntag, 13. September, wird ein Bus-​Konvoi Richtung Rechberghausen aufbrechen wie einstens nach Heidenheim. Zum Gmünder Tag der Gartenschau dort werden Familien, Freunde und Fans der über 300 Mitwirkenden erwartet, natürlich. Außerdem aber auch die Lokalpatrioten sowie Gmünderinnen und Gmünder, die nach schwärmerischen Berichten – nicht zuletzt der RZ-​Leser — richtig Lust haben auf einen Tag in dieser erstaunlichen Anlage, die schon jetzt weit mehr Besucher zählt, als selbst Optimisten zu hoffen gewagt hatten. An diesem Tag will der Chef-​Planer der Gmünder Gartenschau, Karl-​Eugen Ebertshäuser, damit beginnen, Stimmungen einzufangen, Ideen und Anregungen der Menschen, die in Gmünd leben. Nur gemeinsam kann ein solches Projekt mit dieser ansteckenden Freude gestemmt werden, die in Rechberghausen in jeder Ecke zu spüren ist. Bürgermeister Joachim Bläse, der gestern das Programm gemeinsam mit T&M-Manager Manfred Maile vorstellte, erklärte dazu, für ihn sei beim ersten Besuch in Rechberghausen der Umgang mit den Flüssen und Bächen dort — die praktisch alle aus der Versenkung geholt und erlebbar gemacht wurden – ein Schlüsselerlebnis gewesen. Und er erhofft sich vom Gmünder Tag eine Art Aha-​Erlebnis: „Dass die Bürgerinnen und Bürger sehen und erleben, warum es sich lohnt, so hart um diese Landesgartenschau zu ringen“.
Natürlich geht es nicht nur um 2014. Für die Showbühne des Gartenschau-​Geländes wurden nicht wenige Zugpferde der Stadt gewonnen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt der 1. MV Stadtkapelle Schwäbisch Gmünd. Außerdem der Chor „Capella nova 2000“ mit Gospels und Oldies sowie die Guggenmusikgruppe „Gmendr Altstadtfäger“, die sich noch einmal in ihren regenbogenbunten Kostümen präsentieren werden und sich standhaft weigern, Hinweise aufs neue Häs zu geben. Wer die Rhythmische Sportgymnastikgruppe des TSV Großdeinbach mit Turn– und Tanzvorführungen sowie die Salsa-​Showgruppe „Los Chicos de la Rueda“ kennt, weiß, dass alleine diese Programmpunkte einen Rechberghausen-​Besuch rechtfertigen
Gmünd ist die älteste Stauferstadt, machte Bürgermeister Bläse gestern im Auftrag des neuen Oberbürgermeisters klar. Außerdem berichtet die Touristikgemeinschaft Stauferland von ungeahntem Interesse an diesem Thema: Ein Höhepunkt des Gmünder Tages werden also Schlüsselszenen der Ring-​Legende sein, mit großer Stimme inszenierte Bilder, die der Sage nach zur Gründung der Gmünder Johanniskirche und der ältesten Stauferstadt überhaupt geführt haben.
Auch an die jüngsten Gartenschaubesucher ist gedacht: Das Jugendhaus bereitet ein Spiel-​, Bastel– und Mitmachangebot vor. Der Gmünder Tag wird um 14 Uhr auf der Showbühne eröffnet.
Der i-​Punkt nutzt die Gelegenheit, auch für Gmünd im Herbst 2009 zu werben. Fürs „Internationale Schattentheaterfestival“, für Schlemmertage und Kneipenmusik und Kirchweih. Die Limes-​Cicerones sowie „Dominikus Debler“ werben für Stadtführungen; auch die Weleda macht Lust auf Gmünd.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die T&M sowie alle Beteiligten wünschen sich viele Besucher. Wer in Rechberghausen dabei sein will, kann für 10 Euro im i-​Punkt Schwäbisch Gmünd ein Kombi-​Ticket erwerben, das die Busfahrt und den Eintritt in das Gartenschau-​Gelände Rechberghausen umfasst. Die Tickets sind bis zum
7. September im i-​Punkt erhältlich.
Abfahrt ist am Sonntag, 13. September, um 13 Uhr auf dem Schießtalplatz . Dort
können auch die eigenen Pkws abgestellt werden. Die Rückfahrt in Rechberghausen ist um 18 Uhr; die geplante Ankunft auf dem Schießtalplatz gegen 18.30 Uhr.
 

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