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Kultur |
Samstag, 29. August 2009
Aktuelles von Alfred Lutz
Sein Jahresprogramm 2009/2010 legt jetzt der Gmünder Kunstverein vor. Fünf Ausstellungen setzen zwei Schwerpunkte: „Flächiges und Räumliches, um die Begriffe Malerei und Plastik ein wenig zu erweitern“, so der Vereinsvorsitzende Albrecht Vogel.
AUSSTELLUNG
(rw). Den Auftakt bilden die computerbearbeiteten Bilder des Kunstvereins-Ehrenmitgliedes
Prof. Alfred Lutz, der im November seinen
90. Geburtstag feiert Alfred Lutz war in den
80-er Jahren Vorsitzender des Kunstvereins, ist ein renommierter Gestalter und war lange Jahre Lehrer und auch Rektor an der Hochschule für Gestaltung. Aus Anlass seines Geburtstages wird die Ausstellung „Augenblicke“ ab Sonntag,
13. September, in der Galerie des Kunstvereins im Kornhaus gezeigt. Es ist keine Retrospektive — sondern Alfred Lutz hat eine aktuelle Ausstellung konzipiert und entwirft auch deren „Layout“, das Raumprogramm. Die Ausstellung stellt den Grafiker und Bildermacher Alfred Lutz vor, de gestaltet, zeichnet, aquarelliert, fotografiert und digital verfremdet. Ein ebenfalls von ihm gestalteter Katalog, der zu dieser Ausstellung erscheint, zeigt Stationen seines langen Schaffens (bis
31. Oktober).
Ab
13. November zeigen Bernadette Hörder und Ulrike Israel abstrakte Wandobjekte und großformatige Skulpturen. Statik und Schwerelosigkeit zeigen sich in der Gegenüberstellung im Raum, verspricht das Programm.
Zum Jahresende (
11. Dezember bis
17. Januar) folgt die Jahresausstellung in der Galerie im Prediger. Traditionell zeigen die künstlerisch tätigen Mitglieder des Kunstvereins in dieser Ausstellung Arbeiten aus ihrem aktuellen Schaffen. Über
100 Werke — vom kleinen Schmuckstück bis zur massiven Skulptur — bieten einen Querschnitt der regionalen Kunstszene — was dieser Schau auch den Namen gibt. „Rebellen, Affen, Titten und Bier“: rustikal gibt sich der Titel von Klaus Rippers Ausstellung. „Maßnahmen gegen das Sterben“ nennt der Künstler die in seinen Bildern verarbeiteten Beobachtungen und Reflexionen. Den Betrachter erwartet eine Inszenierung von Abbildern, Vorbildern, Körpern und Handlungen, vom Gelingen und Scheitern. Motto, von Nietzsche übernommen: „Denn alle Lust will Ewigkeit“ (vom
22. Januar bis zum
14. März).
Lynn Schoene, Tom Feritsch und Hartmuth Schweizer setzen sich mit der Boots– und Schiffsform auseinander: Die „Stille Armada“ setzt sich mit Wissensdrang, Entdeckertum und Untergängen auseinander (
26. März bis
28. Mai.) Den gewichtigen Schlusspunkt setzen Rotraud Hofmann und Brigitte Wilhelm mit ihren Skulpturen: „Die Zeit der Steine“ (vom
18. Juni bis zum
8. August).
Vermisst man etwas? In der Tat — die Kunstmesse, sonst immer im November, fehlt heuer. Auf die muss man wegen der anlaufenden Umbauarbeiten im Prediger in diesem Jahr verzichten.
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