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Kultur |
Dienstag, 04. August 2009
EKM: Zweimal drei Bässe von Gregorianik bis Jazz morgen um 20 Uhr in der Johanniskirche
Sechs Weltklasse-Tieftöner — je drei Instrumentalisten und Vokalisten — unternehmen beim Festival Europäische Kirchenmusik am Mittwoch, 5. August, um 20 Uhr in der Johanniskirche Schwäbisch Gmünd eine einzigartige Pilgerfahrt.
KONZERT (sv). Unter dem programmatischen Titel „De profundis ad stellam“ erkunden Michel Godard (Serpent), Hille Perl (Viola da gamba) und Lee Santana (Chitarrone) sowie das Vokalensemble „Tre bassi“ (Alain Buet, Philippe Roche und Paul Willenbrock) verschiedene Zustände der menschlichen Seele — vom Dunkel des Menschenlebens bis zum Licht der Verklärung. Die Musik dazu verbindet das Mittelalter mit dem
20. Jahrhundert, reicht vom Gregorianischen Choral und Vokalwerken der Renaissance über barocke Mariengesänge bis zum Jazz. Die drei Instrumentalisten übernehmen dabei manchmal auskomponierte Stimmen, oft improvisieren sie aber auch über die vorgegebene Musik. So entsteht eine zeit– und stilübergreifende Klangwelt, die ganz neue Perspektiven sowohl auf die Alte Musik als auch auf moderne Komposition und Improvisation ermöglicht. Vor Konzertbeginn gibt es um
18.
30 Uhr im Kulturzentrum Prediger ein Künstlergespräch mit Hille Perl und Lee Santana; die Moderation hat Dagmar Munck-Sandner von der Redaktion „Alte Musik“ beim Südwestrundfunk Stuttgart. Das Konzert wird durch den Südwestrundfunk für das Hörfunkprogramm SWR
2 aufgezeichnet. Die Vokalisten und Instrumentalisten sind in diesem Programm gleichberechtigte Musiker, die alle in ihren jeweiligen Fächern zu den Besten gehören. Das Vokalterzett „Tre bassi“ wurde von dem Engländer Paul Willenbrock gegründet, der schon in nahezu allen bedeutenden Vokalensembles für Alte Musik gesungen hat. Hille Perl und Lee Santana gelten als die innovativste Continuo-Duo-Formation der Alte-Musik-Szene. Und der Tubist und Serpentspieler Michel Godard ist einer der führenden Jazz-Musiker und –komponisten in Frankreich.
Informationen und Karten gibt es beim i-Punkt, Telefon
0 71 71/
6 03 –
42 50, im Kulturbüro, Telefon
0 71 71/
6 03 –
41 18. Im Festivalbüro im Kulturzentrum Prediger sind Karten für das jeweilige Abendkonzert zu erwerben. Das Büro ist von Dienstag bis Samstag von
14.
30 bis
18.
30 Uhr geöffnet, Telefon
0 71 71/
6 03 –
41 34.
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