„Die Gartenschau fängt im Kopf an“
Mit der Gmünder Landesgartenschau 2014 soll die Stadt schöner werden. Ein Flyer, den die Bürger heute in ihrem Briefkasten vorfinden, soll den Bürgern die Möglichkeit geben, mit intelligenten, witzigen und spannenden Ideen zu einer Gmünd gerechten Landesgartenschau beizutragen. Von Nicole Beuther
SCHWÄBISCH GMÜND. Im Hinblick auf den „Gmünder Tag“, der morgen bei der Gartenschau in Bad Rappenau stattfindet, wurde der Flyer gestern im Rahmen eines Pressegespräches vorgestellt. „Wir wollen beginnen, die Bevölkerung verstärkt einzubinden“, so Oberbürgermeister Richard Arnold. „Die Gartenschau fängt im Kopf an.“ Er berichtet von zahlreichen Ideen, die er in den vergangenen Wochen von Bürgern, Vereinen und Parteien bekommen habe. Genannt wurde beispielsweise der Salvator (Arnold: „Das ist ein Stück Gmünd“), der mit neuen Impulsen und Ideen wieder mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden soll. Mit einem Besinnungsweg vom Salvator bis hin zur Leonhardskirche könnte den Besuchern „unsere geistliche und religiöse Tradition und ‘Seele’“ unmittelbar vor Augen geführt werden, so der Vorschlag eines Bürgers.
Auch eine Allee der Schulen sei eine gute Idee, so Arnold, der betont, dass beispielsweise ein „grünes Klassenzimmer“ für alle Schulen zur Verfügung stehen könnte, nicht nur für die Gmünder.
„Auch Landesgartenschauen müssen den Weg finden ins
21. Jahrhundert“, so Hubert Möhrle, Geschäftsführer und Vorsitzender der Förderungsgesellschaft Baden-Württembergischer Landesgartenschauen. Es sei wichtig, die Gartenschauen auf Dauer zu platzieren. In der Vergangenheit habe er in den Gartenschau-Städten eine richtige Begeisterung erlebt, „wir sind guter Hoffnung, dass das hier in Gmünd auch passiert“. Er garantiert eine Aufbruchstimmung. Hierzu spiele unter anderem der Wasserbau insgesamt eine Rolle. „Das wird den Gmündern ein völlig neues Gefühl geben.“ Möhrle sieht die Aufgabe in Gmünd als ganz besondere Herausforderung: „Hier geht es um die ganze Stadtgestaltung.“ Die Altstadt sieht er als Keimzelle der Landesgartenschau. Der Chef-Planer der Gmünder Gartenschau, Karl-Eugen Ebertshäuser, dass eine Gartenschau auch nur dann wirklich erfolgreich werden kann, wenn die Bevölkerung hinter dem ganzen stehe. Auch das Engagement der Hobbyverbände und Vereine sei „eine Quelle, aus der wir Kraft schöpfen“.
Alle Ideen sollen in der Öffentlichkeit diskutiert werden und in die Planung und Umsetzung der Landesgartenschau einfließen. Die Ideen können niedergeschrieben und ans Gmünder Rathaus gesendet werden oder per E-Mail unter ideen@gmuend
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4.de eingesandt werden. Bis Ende November werden aus den eingehenden Ideen regelmäßig die besten ausgezeichnet.
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