Gestern eher bescheidener Beitrag zum landesweiten Tag des offenen Denkmals
Viele Baukultur– und Geschichtsinteressierte unternahmen am gestrigen Tag des offenen Denkmals wieder Streifzüge durch die Römer– und Stauferstadt Schwäbisch Gmünd.
SCHWÄBISCH GMÜND
(hs). „Historische Orte des Genusses“ lautete das Motto dieses landesweiten Aktionstages. Hierzu gab es in schwäbisch Gmünd Augen– und Ohrenweiden. So beispielsweise im Heilig-Kreuz-Münster, wo am Spätnachmittag der mächtigen Orgel gelauscht werden konnte. Augenschmaus hielt die Ott-Pausersche Fabrik mit ihren Präsentationen parat. Die Erhard-Sonderausstellung mit Produkten zwischen Kunsthandwerk und Industriedesign ist dort gegenwärtig eine besonders sehenswerte „Schatzkammer“. Kostenlos konnte die Johanniskirche besichtigt und der Johannisturm bestiegen werden. Sonderführungen gab es im Museum im Prediger. Auch die sachkundigen Limes-Cicerones standen bereit, um Besucher im „Römerwald“ in die Faszination „Weltkulturerbe Limes“ einzuführen.
Allgemein wurde jedoch gestern die Zurückhaltung der an Baudenkmälern so reichen Römer– und Stauferstadt bedauert. Denn geöffnet hatten jene Baudenkmäler, die auch außerhalb des Aktionstages jederzeit aufgesucht werden können. Gmünd kann da am Denkmaltag gewiss mehr bieten, so als seinerzeit Theo Zanek fast
1000 Menschen durch sonst verschlossene Stollen und Kapellen sowie durch andere historische Orte führte.
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