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Dienstag, 15. September 2009
Handball, Württembergliga: Gmünder gewinnen zum Auftakt bei Aufsteiger Beilstein
Einen gelungenen Saisoneinstand feierten die Handballer des TSB Gmünd beim TGV Beilstein. Mit einem 34:32-Sieg im Gepäck kehrten die Blau-Gelben wieder in die Stauferstadt zurück. Der Sieg war souveräner als das Ergebnis vermuten lässt, denn die TSBler hatten die Partie fest im Griff. Von Patrick Tannhäuser
Schon nach
20 Minuten befand sich die Mannschaft von Trainer Rolf Kölle in Beilstein auf der Siegerstraße.
13:
6 führte der TSB Gmünd zu diesem Zeitpunkt bereits. Dennoch machten es die Blau-Gelben nochmals spannend, denn nach ein paar vergebenen Torchancen konnten die Hausherren den
22:
22-Ausgleich erzielen. „So ist eben der moderne Handball“, kommentiert Kölle diese Minuten. Schnell ging es hin und her. Während in dieser Phase die Gmünder ein wenig Pech im Abschluss hatten, fand das Leder bei den Gastgebern immer den Weg ins Tor. Doch die Mannschaft ließ sich angetrieben von den beiden Hieber-Brüdern nicht aus der Ruhe bringen und sorgte schnell wieder für klare Verhältnisse auf dem Parkett. Spätestens nach dem Treffer zum
31:
26 hatten die Gmünder die ersten Punkte der jungen Saison fest in der Tasche. Da machte es auch nichts, dass Andreas Hieber mit einer Verletzung in den letzten zehn Minuten nicht mehr mitwirken konnte. Zuvor trumpfte der Rückraumspieler groß auf. Nichts war mehr von seinem lädierten Knie zu spüren. „Andi hat Vollgas gegeben“, bringt es sein Trainer auf den Punkt. Die neuerliche Verletzung bereitet keine größeren Sorgen. Schon in der Anfangsphase war Andreas Hieber umgeknickt, gibt aber bereits Entwarnung. „Ich denke es ist eine leichte Dehnung. Mit einem Tape wird es schon funktionieren“, berichtete der Lehrer am gestrigen Nachmittag und machte sich dann ins Training auf.
Zwischen den Pfosten musste in Beilstein Philipp Neukamm als Vertreter von Sebastian Fabian ran. Die etatmäßige Nummer eins kämpft mit einer Entzündung im Knie, die durch eine Absplitterung hervorgerufen wird und bekam zwei Wochen Ruhepause vom Arzt verordnet. „Diese Probleme hat er schon seit mehreren Jahren“, erklärt Kölle. Sollte die Entzündung nicht weichen, droht im schlimmsten Fall eine Operation. Dennoch hofft der Coach, dass Fabian bereits am Samstag in Steinheim zumindest auf der Bank wieder Platz nehmen kann. Ein Risiko wollen die Verantwortlichen durch einen verfrühten Einsatz aber nicht in Kauf nehmen. Wesentlich länger wird noch die Rückkehr von Christian Tobias in den Kader dauern. „Er trainiert zwar schon wieder mit, aber man merkt ihm die Hemmungen noch an“, so Kölle, der mit dem torgefährlichen Rückraumspieler erst in „drei bis vier Wochen“ rechnet.
Dann hat der Trainer endgültig die Qual der Wahl. Viele Variationsmöglichkeiten stehen Kölle zur Verfügung, wenn er auf alle seine Akteure zurückgreifen kann. Alternativen fehlten bisher immer in den Vorjahren. Für die Spieler eine völlig neue Situation mit der sie dann erst einmal zurecht kommen müssen. „Wenn Spieler sich damit abfinden auch einmal nur
30 Minuten zum Einsatz zu kommen, dann ist die Situation ein großes Plus“, erklärt Kölle, der darauf hofft, dass keine Spannungen durch die große Konkurrenz entstehen. Wer die Jungs des TSB kennt, weiß dass dies eher unwahrscheinlich ist. Zu gut ist die Kameradschaft innerhalb des Teams. Für Moritz Nothdurft ein entscheidender Rückkehr-Faktor.
TSB Gmünd: Neukamm – S. Frey (
8/
5), J. Frey (
6), Schamberger (
1), Czypull, Boizesan (
2), B. Göth, Schmeiser, S. Göth (
2), A. Hieber (
6), M. Hieber (
8), Nothdurft (
1).
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