Schauübung der Freiwilligen Feuerwehr Lorch und des Notarzt-Teams
Die Abteilung Koronarsport des TSV Lorch hat im Rahmen ihres 25-jährigen Bestehens in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Lorch vergangenes Wochenende eine Rettungsübung mit Fahrzeugschau durchgeführt.
Rund
100 interessierte und begeisterte Zuschauer verfolgten die von Kommandant der Feuerwehr Marco Wahl moderierte Schauübung. Für die Helfer der Feuerwehr machen moderne Autos bei der Unfallinsassenrettung größere Probleme als Ältere: „Bei hochmodernen Stahlsorten stoßen wir beim Aufschneiden der Karosse an unsere Grenzen“, so der Kommandant. „Rostige Autos hingegen geben, sollten wir den Spreizer verwenden, an vielen Stellen nach, was zudem ein Risiko für Helfer und Insasse darstellt“. Neue Fahrzeuge besitzen einige Airbags, welche bei unterschiedlichen Unfallsituationen entsprechend nur an der beanspruchten Seite auslösen. Intakte Airbags könnten beim Aufschneiden der Karosserie selbstständig auslösen – was schwere Verletzungen für die Helfer bedeuten würde. „Es ist daher zwingend erforderlich, als einer der ersten Arbeiten die Batterie abzuklemmen“, so Wahl in seiner professionellen Moderation weiter „um die Airbagsensoren freizuschalten“. Während die Feuerwehrleute schon am „Freischneiden“ waren, traf bei der Übung das
DRK ein. Der Notarzt zeigte, wie man in psychologisch sinnvoller Weise mit eingeklemmten Verletzten spricht. Wenn nötig, werden beruhigende Mittel gespritzt und Infusionen gelegt. Das Anlegen eines Stabilisierungssystems den Patienten vor weiteren Verletzungen durch das Herausholen aus dem Autowrack. Dazu muss die Feuerwehr in der Regel Türen, Scheiben und Dach wegschneiden. Nach diesen aufwendigen Schritten erfolgte bei der Schauübung die „Rettung“ des Insassen und die Versorgung im
DRK–Wagen. Nach erfolgreicher Übung wurde den Besuchern die Besichtigung der Bergungsgerätschaften und des Innenlebens eines Rettungswagens möglich gemacht.
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