Spendenübergabe an der Heubacher Schillerschule
An der Schillerschule fand dieser Tage eine Scheckübergabe statt. Die Schillerschule spendete den Erlös aus ihre Sonnenblumenprojekt für die Partnerstadt in dem extrem armen afrikanischen Land Mali. Von Karin Abele
HEUBACH. Auf dem Schulhof der Schillerschule in Heubach trafen sich Schüler der Klasse
4, stellvertretend für die SMV und somit alle Schüler der Schillerschule, Schulleier Alfred Bader und Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis um, Bürgermeister Klaus Maier sowie Leiterin vom Ordnungsamt Renate Iwaniv zuständig für Städtepartnerschaften, einen Scheck über
1056,
02 Euro unterschrieben von den Schülern mit Klasse und eine Dokumentation über das Projekt mit Bildern zu überreichen.
Renate Iwaniv fuhr am Dienstag,
22. September, nach Laxou zu einem Austausch mit dem Bürgermeister Arondeiny ag Hamatou von Anderamboukane in Mali, der von der dortigen Situation der Trockenheit berichtet. Bürgermeister Klaus Maier dankte den Schülern für die anstrengende Saatarbeit, obwohl sich nur zwei trauten zu melden, als er fragte, ob die Arbeit mühevoll war. Außerdem war das Sonnenblumenfeld ein schöner Blickfang für Heubach, so Maier.
Die Leute haben es gut gefunden, da eine Sonnenblume oft strahlte wie ein ganzer Blumenstrauß. Maier lobte auch die ehrlichen Heubacher, denn bei einem Betrag von
40 Cent pro Sonnenblume, müssten für
1000 Euro viele verkauft werden. Wie viele wollte er von den Schülern wissen. Er meinte, dann wäre die Hälfte der
5000 gesäten Sonnenblumen verkauft. Solche Aktionen sind gut, da lernt man auch viel dabei, so der Heubacher Schultes.
Bürgermeister Maier erzählte den Schülern, dass es in Mali sehr viel Sand gibt und dass es bei uns keinen Sand gibt, außer in Sandkästen auf dem Spielplatz. Als der Bürgermeister von Anderamboukane zu Besuch in Heubach war und der Rasen noch feucht vom Regen, gab es für den Bürgermeister Arondeiny kein größeres Vergnügen als sich in das Gras zu legen, denn es war für ihn wie ein Teppich. In Anderamboukane wird das Wasser zum Trinken und für die Tiere gebraucht.
Neben der Sonnenblumenaktion, gab es den Weltkindertag und vom
DRK–Strickkreis die Aktion „Eine Mütze voller Leben“. Wichtig ist, dass die Spendengelder sinnvoll und Projekt bezogen eingesetzt werden und für die Allgemeinheit so Renate Iwaniv.
Für Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis war bei diesem Projekt wichtig, wie Entwicklungshilfe umgesetzt werden kann. Nachdem die Wiese gepflügt war, wurde sie geeggt und in
30 Zentimeter Abstand die Sonnenblumenkerne voneinander gesät, in den Reihen die zunächst mit einem Abstand von
50 Zentimeter voneinander.
In vier bis fünf Abschnitten wurde gesät, der Stadtschlosser baute die Kasse, ein schönes Plakat wurde gemalt, der Bauhof stellte die Kasse auf, jedoch nicht nur die Sonnenblumen wuchsen sondern auch das Unkraut zwischen den Blumen und so musste gemäht werden und auch beider Eröffnung in den Ferien waren Schüler und Bürgermeister Maier mit dabei. Alle waren positiv überrascht von diesem positiven Ergebnis dieser Aktion.
Noch keine Kommentare vorhanden.