Bericht über die Beratung im Technischen Ausschuss des Gemeinderats Iggingen
IGGINGEN (pm). Am 27. Juli wurde vom Igginger Gemeinderat der Entwurf des Bebauungsplanes „Gesellenwiesen“ beschlossen und bis 11. August öffentlich ausgelegt. Auf Anregung eines Bauherren wurde die Firstrichtung im Bebauungsplan geändert und nach Süden ausgerichtet.
Von den Behörden wurden in der abschließenden Anhörung keine nennenswerten Anregungen oder Änderungsvorschläge vorgebracht und vom Gemeinderat konnte der Satzungsbeschluss gefasst werden. Nach der Genehmigung durch das Landratsamt tritt der Bebauungsplan in Kraft.
Bürgermeister Stöckle informierte weiter, dass die Erschließungsarbeiten für die zwei Bauplätze inzwischen abgeschlossen und mit
32 124,
90 Euro geringfügig günstiger abgerechnet werden konnten. Die Kosten werden größtenteils mit den Verkaufserlösen gedeckt.
Stöckle und Kämmerer Stefan Schürle erläuterten, dass das Jahr
2008 mehr als zufriedenstellend abgerechnet werden konnte. Die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt liege bei einem historischen Hoch von
1,
135 Millionen Euro, angesetzt waren
300 000 Euro.
Diese erfreuliche Zahl sei den hohen Zuweisungen vom Land Baden-Württemberg und den deutlich höheren Gewerbesteuereinnahmen zu verdanken. Mit einer derzeitigen Verschuldung von rund
400 000 Euro und einem soliden Stand der Rücklagen von
1,
2 Millionen Euro könne die Gemeinde relativ entspannt in die kommenden finanzschwächeren Jahre blicken, zumal in der Vergangenheit in der Gemeinde viel investiert wurde. Die Pro-Kopf-Verschuldung konnte trotz der zahlreichen und großen Investitionen in den vergangenen Jahren weiter reduziert werden und liegt derzeit bei
189,
52 Euro pro Einwohner.
Bürgermeister Stöckle informierte, dass über den Sommer der Fahrbahnverschwenk am Ortseingang Gmünder Straße mit dem Landratsamt abgestimmt und die Baumaßnahme beschränkt ausgeschrieben wurde. Das Leistungsverzeichnis wurde an sieben Baufirmen im Ostalbkreis versandt, wobei die Firma C. Rossaro aus Aalen mit rund
70 000 Euro der günstigste Bieter war. Der Landkreis beteiligt sich mit
50 Prozent an den Gesamtkosten. Mit den Arbeiten soll noch in diesem Jahr nach Freigabe der L
1157 begonnen werden und die Umbaumaßnahme wird rund zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Neben dem Ausbau des Feldwegenetzes im Rahmen der Flurneuordnung wurden von der Gemeinde verschiedene weitere zusätzliche Wegebaumaßnahmen mit rund
18 000 Euro in Auftrag gegeben. (zum Beispiel Feldwegverbindung Ostersteige — Bullenfeld).
Ebenfalls wurde vom Gemeinderat bereits die Asphaltierung des Feldweges zum Hochbehälter Schönhardt in Auftrag gegeben, die inzwischen ausgeführt wurde (Kosten:
17.
000 Euro). Nachdem die Asphaltierung des Feldweges ins Gewerbegebiet von Mitgliedern des Gremiums und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern massiv gefordert wurde, hat der Gemeinderat zusätzlich die Asphaltdecke für rund
17 500 Euro in Auftrag gegeben. Auch diese Arbeiten sind inzwischen fertig gestellt und die positive Resonanz der Bevölkerung wurde durch dankbare Anrufe bei der Gemeindeverwaltung verdeutlicht.
Aus finanzieller Sicht sind die Maßnahmen vertretbar, denn die angefallenen Mehrkosten im Bereich „Feldwege“ können durch Einsparungen in der Haushaltsstelle „Gemeindestraßen“ kompensiert werden. Erfreulich sei auch, dass sich die Gemeindeverbindungsstraßen nach dem Ausbau im Rahmen der Flurbereinigung in einem äußerst guten Zustand befinden und hier in den nächsten Jahren kaum Ausgaben zu erwarten sind.
In der anschließenden Diskussion begrüßte das Gremium nochmals einstimmig alle durchgeführten zusätzlichen Wegebaumaßnahmen. Allerdings ist damit auch der finanzielle Rahmen ausgereizt. Mit dem neuen Wegenetz könne man sehr zufrieden sein.
Weiterer Punkt: Die Baukostenabrechnung des Regenüberlaufbeckens Schönhardt. Die Arbeiten für den Bau des Regenüberlaufbeckens in Schönhardt wurden mittlerweile abgeschlossen und konnten abgerechnet werden. Entgegen des Planansatzes von
430 000 Euro belaufen sich die Gesamtkosten auf erfreuliche
347 000 Euro. In Verbindung mit dem Bau des Regenüberlaufbeckens wurde auch der Schönhardter Spielplatz neu gebaut (Kosten: rund
40 000 Euro). Das Gremium nahm diese Baukostenabrechnung zustimmend zur Kenntnis.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde die Modernisierung der Heizungsanlage in der Gemeindehalle angesprochen. Die Arbeiten zur Modernisierung der Heizungsanlage und zum Austausch der Wasserleitungen konnten während den Sommerferien durchgeführt werden. Die Arbeiten wurden von der Firma Wolf und der Firma Klaus ausgeführt und die Gesamtkosten bewegen sich mit rund
95 000 Euro im Kostenrahmen, wobei die Gemeinde durch die Bildungspauschale rund
55 000 Euro an Zuschüssen erhält.
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