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Bundestagswahl 2009: FDP feiert nicht in Gmünd, hätte aber allen Grund dazu

Eingereicht von Redaktion am 28. Sep 2009 - 08:28 Uhr

SCHWÄBISCH GMÜND (gbr). Es war für die Liberalen im Raum Schwäbisch Gmünd/Backnang kein Wahlkampf mit großen Auftritten von Prominenten aus der Bundespolitik vor Ort.
Doch obwohl dem FDP-Kandidaten Markus Fischer aus Göggingen die Möglichkeiten für einen Wahlkampf im großen Stil fehlten, kann er sich freuen. Es gab zwar keine „gelbe“ Wahlparty im Gmünder Raum, doch die Liberalen hätten dazu allen Grund gehabt! Denn Fischer kann bei den Zweitstimmen sogar fast so viele Prozente (nämlich 18,5) verbuchen als der häufig vor Ort präsente Bundestagsabgeordnete Christian Lange (19,5 Prozent). Vor allem im ländlichen Bereich waren die Liberalen besonders stark und lagen außerhalb von Gmünd sogar knapp vor der SPD. „Wir haben ein über Jahre entwickeltes, überzeugendes und glaubhaftes politisches Programm!“, so der Kandidat.
Auch bei den Erststimmen konnte Fischer (der vor vier Jahren erstmals einen Bundestagswahlkampf für die Liberalen geführt hat) einen deutlichen Erfolg verbuchen und seine damals 4,6 Prozent auf nun 10,3 Prozent ausbauen. „Ich bin inzwischen bei der Bevölkerung bekannter und habe im direkten Dialog offensichtlich viele Wähler überzeugen können“, so Fischer, der nicht die klassische Parteikarriere absolviert hat, sondern 2001 quasi als „Quereinsteiger“ zur Politik kam. „Es ist mir schon eine innere Befriedigung, nun eine so gutes Ergebnis zu bekommen“, sagte Fischer zur RZ. Für eine weitere Kandidatur werde er wohl trotzdem nicht zur Verfügung stehen.
 
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