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» Schwäbisch Gmünd | Montag, 28. September 2009

Bundestagswahl 2009: Jubel und ein wenig Nachdenklichkeit im Café Margrit bei der CDU

Sogar Lindach wurde gewonnen, mithin „die letzte rote Bastion im Wahlkreis geschleift“, wie Barthle stolz verkündet. Dass die CDU keinen Wahlkampf gegen andere geführt habe – „wir haben nicht gesagt, dass die anderen schlecht sind, sondern gezeigt, was wir können“ — sei von den Wählern honoriert worden.

Jetzt gelte es eine verlässliche Regierung zu bilden, die das Land voranbringe. „Die solide Mehrheit fürs bürgerliche Lager“ wird von Celestino Piazza geschätzt; in der großen Koalition seien die Schnittmengen ausgereizt, „Schwarz-​Gelb“ biete da deutlich mehr Perspektiven. Rudolf Böhmler blickt auf seinen Wahltipp: Dass die SPD so stark verlieren würde, hätte er nicht gedacht, ansonsten hat er das Ergebnis fast exakt voraus gesehen. Wie viele andere sind Christa und Dr. Dieter Schulte „angenehm überrascht“, zeigen sich freilich entsetzt über die grundsätzlich niedrige Wahlbeteiligung: „Es gibt Menschen, die sterben, weil sie wählen wollen“; Albert Scherrenbacher hingegen verweist mit Blick etwa auf die Straßdorfer Ergebnisse darauf, dass im Gmünder Raum von Politikverdrossenheit wenig zu spüren ist. Dr. Stefan Scheffold, MdL, erinnert an die anstehenden großen Aufgaben. Und Joachim Bläse erklärt, die großen Volksparteien müssten sich schon Gedanken darüber machen, warum sie immer weniger Wähler erreichten.
Norbert Barthle bedankte sich gestern Abend herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, insbesondere bei der Jungen Union, die den Wahlkampf getragen habe. Namentlich wurden der kommissarische CDU–Stadtverbandsvorsitzende Tim Bückner und der Ortsverbandsvorsitzende Patrick Lindau sowie Stadtrat Christian Baron gewürdigt. Bückner überreichte ein „eigenhändig beschmiertes“ Wahl-​Plakat, auf dem sich Helfer und Unterstützer verewigt hatten; für Susanne Barthle gab’s Blumen.
 

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