Die Gmünder Selbsthilfegruppe feiert mit Symposium im Prediger das 20-jährige Bestehen
Viele interessierte Besucher gab es am Samstagmorgen. Schon früh füllte sich der große Saal im Prediger, als dort ein Symposium aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Selbsthilfegruppe Como eröffnet wurde.
SCHWÄBISCH GMÜND (kos). Auf dem Symposium gab es viele Fachvorträge, die nur durch eine Mittagspause, in der für das leibliche Wohl gesorgt war, unterbrochen wurden. Die erste Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Como, Evelyn Riedl, begrüßte nach der musikalischen Einleitung durch Natasha Schnur und Volker Hanisch die überaus vielen Besucher.
Unter ihnen auch
Prof. Dr. Kurt Weigand als wissenschaftlichen Leiter und Vorsitzenden des Symposiums Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und als Vertreter der Stadt Schwäbisch Gmünd, deren Ersten Bürgermeister
Dr. Joachim Bläse, der ein Grußwort sprach. Es gelte anlässlich des Jubiläums für die Betroffenen, dankbar zu sein für die Selbsthilfegruppe. Diese sei in Schwäbisch Gmünd gut organisiert und präsent, so dass die Betroffenen Menschen jederzeit wüssten wohin sie sich wenden könnten. So diene diese Veranstaltung dazu, zu zeigen, was die Selbsthilfegruppe alles leiste. Er hob hervor, dass die Como Unterstützung von allen brauche. Da wäre man dankbar, dass auch die Krankenkassen und Banken sowie die Ärzteschaft sich einbringen würden.
Dr. Joachim Bläses Aufforderung an die Schwäbisch Gmünder Selbsthilfegruppe Como: „Machen sie weiter so, wir brauchen sie.“ Nach dem Ersten Bürgermeister überbrachte auch die Vertreterin des Landesverbandes die Grüße zum Jubiläum und stellte die gute Arbeit, die in Schwäbisch Gmünd etwas Besonderes sei, heraus.
Professor
Dr. Kurt Weigand stellte dann fest, dass das
20-jährige Jubiläum der wichtige Anlass zu diesem Symposium sei.
Er erinnerte, dass Evelyn Riedl vor zwanzig Jahren an ihn herangetreten sei, ob er die Schirmherrschaft für die Selbsthilfegruppe übernehmen würde. Seine zusage habe er nie bereut, nicht zuletzt auch deshalb, weil Evelyn Riedl alles gut managen würde. Nach der Eröffnung gab es viele informative Vorträge, die sich mit dem Thema beschäftigten, und auch die Informationsstände im Foyer des Predigers fanden große Aufmerksamkeit bei den vielen Besuchern.
Die Anzahl der betroffenen Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen steigt ständig, und so war es Anliegen des Symposiums, mit informativen Vorträgen den Besuchern die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und die neuesten Therapien näher zu bringen.
Viele Referenten taten dies, so aus Schwäbisch Gmünd Professor
Dr. Kurt Weigand,
Dr. Peter Scheidt und
Dr. Jörg Metzler sowie Vortragende aus Stuttgart, Tübingen und Biberach u.a. über die Ursachen und die Diagnostik, Nebenwirkungen der Langzeittherapie, psychosomatische Aspekte und auch über die Frage, ob es alternative Behandlungsmethoden gibt.
Die Homepage der Selbsthilfegruppe Schwäbisch Gmünd ist zu finden unter www.COMO-Gmuend.de
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