Der Kleintierzuchtverein Lindach bekommt dreifache Verstärkung — noch zwei Namen gesucht
„Aller guten Dinge sind drei“ – dieses Sprichwort scheint perfekt zu passen angesichts des dreifachen Nachwuchses bei den Lindacher Kleintierzüchtern.
GMÜND-LINDACH (jes). Eine freudige Überraschung gab es schon bei der ersten Ziegengeburt: Ziege „Sternchen“ brachte Zwillinge auf die Welt. „Eine Zwillingsgeburt bei Ziegen ist nichts Ungewöhnliches“, weiß der Vorsitzende des KTZV Lindach zu berichten „da wir bei dem letzten Wurf, aber nur ‘Einzelkinder’ hatten, war die Zwillingsgeburt auch für uns eine Überraschung.“ Der neugeborene Ziegenbock hört nun auf den Namen „Florian“ – er wurde nach seinem Entdecker benannt.
„An dem Nachmittag, als die Kleinen zur Welt kamen, waren die Ziegen sehr unruhig und wir wussten, dass es nicht mehr lange dauern wird bis zur Geburt“, erzählt der stolze Patenonkel Florian Eppli „als ich nach den beiden sehen wollte waren die Zwillinge auf einmal da.“ Eine Geburt ohne „Geburtshelfer“ ist wie bei vielen wild lebenden Tieren vollkommen natürlich, merkt Züchter Stangl an. Das dritte „Ziegenbaby“ kam ebenfalls beinahe unbemerkt zur Welt. Entdeckt wurde es von einem der Züchter des KTZV Lindach, Roland Fuhrmann, der früh am Morgen noch vor Geschäftsbeginn nach seinen Tieren sehen wollte und das oder besser gesagt die Neugeborene entdeckte.
Einen Namen tragen die beiden kleinen Ziegen-Mädchen allerdings noch nicht. „Wir haben schon ein paar Namen in der engeren Auswahl, aber definitiv entschieden haben wir uns noch nicht“, erzählt Stangl. Für das jüngste Mitglied in der nun achtköpfigen Ziegenfamilie übernahm Jessica Schön die Patenschaft. Mit jeweils nur knapp zwei Kilo waren die Kleinen wirkliche Fliegengewichte, haben aber seit ihrer Geburt schon etwas an Gewicht zugenommen. „Beim Wachsen der drei kann man schon beinahe zu sehen“, erzählt Stangl lachend.
Bevor die kleinen Ziegen auf die Welt gekommen sind, musste noch ein abgetrennter Stall für die drei Ziegenböcke gebaut werden, da die Böcke sonst auf die Neugeborenen losgegangen wären. „Ein herzlicher Dank meinerseits gilt noch einmal all den Helfern, die uns bei dem Bau des „Männerhaushalts“ geholfen haben“, so Stangl.
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