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» Ostalbkreis | Samstag, 05. September 2009

Industrie– und Handelskammer warnt Unternehmer aus Ostwürttemberg vor Trickbetrügern im Internet

Das Internet ermöglicht Kontakte – besonders zu neuen Geschäftspartnern. Doch hier lauern auch Trickbetrüger, die mit einem scheinbar professionellen Internetauftritt erscheinen.

OSTWÜRTTEMBERG (pm). Die IHK Ostwürttemberg rät daher: Augen auf! Denn derzeit häufen sich wieder Fälle, in denen Firmen in der Region unaufgefordert raffinierte Anfragen chinesischer Unternehmen erhielten.
Der Trick der chinesischen Auftraggeber funktioniert so: Sie geben vor, eine konkrete Bestellung größeren Umfangs tätigen zu wollen. Es folgt die Zusendung eines sehr lieferantenfreundlichen Vertrags (zum Beispiel. hohe Vorauszahlungen). Dann geht es schnell: Die angeschriebene Firma wird zur Erledigung der vertraglichen Formalitäten freizügig nach China eingeladen.
In vergangenen Betrugsfällen war der Haken, dass die deutschen Handelspartner dort teure Geschäftsessen bezahlen und kostspielige Gastgeschenke erwerben mussten.
Die „Auftraggeber“ aber waren am nächsten Tag verschwunden – unabhängig vom unterzeichneten Vertrag. Neu ist nun: Die Anfragen stammen nicht mehr von Scheinfirmen, sondern von Import– und Exportunternehmen mit nachvollziehbarer Adresse, Telefonnummer und oft sogar vorhandener und einigermaßen glaubwürdiger Website.
„Nicht selten sind diese allerdings ebenso ahnungslos wie die ausländischen Opfer, weil Adressen seriöser chinesischer Firmen missbraucht werden“, weiß Günther Bauer, Außenhandelsexperte der IHK Ostwürttemberg.
 

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