Künstlerin Eva Best aus Erbach, die in Gmünd ihr Abitur gemacht hat, gab Durlanger Kindern Tipps
Ganz nach dem Motto „Kunst erleben“ tauchten die Mädchen und Jungen aus der Gemeinde Durlangen am vergangenen Donnerstag und Freitag ein in die Welt der Malerei. Von Sonja Ruis
DURLANGEN-ZIMMERBACH. Mit Kitteln bekleidet standen die Kinder an den Zeichentischen, vor sich große weiße Blätter und flaschenweise Farbe. Unter professioneller Anleitung der erfolgreichen Künstlerin Eva Best aus Erbach entstanden so im Vereinsheim der Kleintierzüchter in Zimmerbach zahlreiche farbenfrohe Bilder. Angeregt durch die Begegnung mit der Künstlerin erlebten die Kinder in Zimmerbach den Spaß am eigenen kreativen Arbeiten. Der Kleintierzuchtverein Durlangen konnte unter der Regie von Manfred Kunz für das Kinderferienprogramm ein großartiges Erlebnis anbieten. Mit Eva Best wurde eine Künstlerin gewonnen, die auch im Gmünder Raum keine Unbekannte ist.
Eva Best hat nach dem Abitur am Schwäbisch Gmünder Aufbaugymnasium Pädagogik und Kunst an der PH Esslingen studiert. Ihre malerische Ausbildung erhielt sie bei Clemens Etz, der Roggenburger Malschule und bei Marlis Glaser. Die Mutter zweier erwachsener Kinder ist unter anderem Mitglied im Gmünder Kunstverein. Bei zahlreichen Ausstellungen, auch in Mutlangen , konnte sie ihre Bildwerke präsentieren.
Als Lehrerin an einer Förderschule in Erbach unterrichtet sie unter anderem auch das Fach Kunst. Ihr Atelier befindet sich in Erbach. Mit der Familie Kunz verbindet Eva Best eine langjährige Bekanntschaft und Freundschaft. Mühelos schaffte sie es an diesen beiden Tagen, den Kindern kleine abstrakte Kunstwerke zu entlocken. In zwei Gruppen, eine am Vormittag und die andere am Nachmittag, lebten die Kinder ihre Lust am Malen aus. Mit kleinen und großen Pinseln wurden auf Leinwand oder Papier eigene Bilder mit Acrylfarben gestaltet. Mit Farbe experimentierend widmeten sie sich selbstversunken ihrem Werk.
„Ganz vertieft wurden knallige Farben aufgetragen, Figuren hingezeichnet oder lässige Striche gemalt“, lobte die Künstlerin ihre Schützlinge. Mit Tipps vom Profi konnten sie somit malerisch weiterkommen. Der Blick auf andere Kunstwerke aus verschiedenen Epochen lieferte viel Hintergrundinformation.
„Wie mische ich Hautfarbe, damit das Gesicht nachher nicht schweinchenrosa aussieht?“ „Kann ich den Arm so drehen, damit es echt aussieht“. Solche Fragen beantwortete sie gerne, kindgerecht und fundiert im Detail. Außerdem gab sie viele Gestaltungstipps, die von den kleinen Malern in ihren Kunstwerken umgesetzt werden konnten. Darüber hinaus freute sich Eva Best, dass die Kinder mit so viel Enthusiasmus bei der Sache waren. „Allen hat es richtig Spaß gemacht!“
Mit den Bildern in der Hand und bunten Farbflecken an den Fingern konnten es die kleinen Malkünstler kaum noch erwarten, bis die Eltern und Großeltern die tollen Kunstwerke auch begutachteten. Zum Abschluss fand nämlich in der Kleintierschenke eine Ausstellung der entstandenen Werke bei einem warmen Imbiss statt.
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